Polizei findet 180 lebende Hähne in Restaurant in Hamburg

| War noch was…? War noch was…?

In einem Restaurant hat die Hamburger Polizei 180 lebende Hähne gefunden und sichergestellt. «Die Meldung war aufgeploppt, weil die Hähne am frühen Morgen zu viel Krach gemacht haben. Wie es eben ihre Natur ist. Es gab ein lautes Krähen nicht nur eines Hahns aus dem Restaurant», sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Hamburg. Nachbarn hatten sich deshalb am Samstagmorgen gegen 6.30 Uhr wegen des Lärms beschwert.

Als die Polizei daraufhin das vietnamesische Restaurant kontrollierte, fand sie völlig unerwartet die 180 Tiere. «Sie liefen im Innen- und im Außenbereich des Restaurants herum und waren teilweise in Boxen untergebracht.» Der Inhaber des Restaurants habe angegeben, dass er die Tiere wegen des chinesischen Neujahrsfestes am 12. Februar schlachten und weitervertreiben wollte.

Ein hinzugerufener Amtstierarzt sowie ein Lebensmittelkontrolleur stellten die Hähne sicher und brachten die Tiere artgerecht unter. Gegen den Restaurantbesitzer ist Strafanzeige wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet worden. Zuvor hatte das «Hamburger Abendblatt» berichtet. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Corona-Ausbruch nach Clubnacht im Berliner Berghain

Rund zwei Wochen nach der seit langem ersten Clubnacht im Berliner Techno-Club Berghain ist ein Corona-Ausbruch bekannt geworden. Nach einem Bericht der «Berliner Morgenpost» haben sich bei der Party mindestens 19 Menschen infiziert. Bislang rund 2500 Menschen kontaktiert.

Wegen 3G-Regeln: Berliner Restaurant zieht geschmacklosen Holocaust-Vergleich

Weil das Berliner Restaurant der „Alten Fasanerie“ die landesweiten 3G-ablehnt, zog ein Mitarbeiter offenbar einen geschmacklosen Holocaust-Vergleich. In einem Schreiben, das der Speisekarte beilag, hieß es, die Umsetzung der 2G- oder 3G-Regeln erinnern „zu stark an den Holocaust“. Der Verpächter geht auf Distanz.

Wohnsitzloser Ladendieb duscht unbefugt in Hotel in Stuttgart

Ein mutmaßlicher Ladendieb ist in Stuttgart unbefugt in ein Hotelzimmer gegangen, das gerade gereinigt wurde, um zu duschen. Eine Mitarbeiterin des Hotels alarmierte die Polizei. Diese habe im Zimmer mehrere Kleidungsstücke im Wert von über 400 Euro gefunden.

Leberkässemmel-Dieb bedroht Verkäufer eines Grillwagens

Nachdem er bereits mehrere Leberkässemmeln und eine Flasche Vodka gestohlen hatte, hat ein 17-Jähriger in Ansbach den Verkäufer eines Grillwagens mit dem Tod bedroht. Der Jugendliche war bereits geschnappt und das Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet, als die Polizei den Anruf des Grillwagen-Betreibers erhielt.

Albanien: Vier russische Touristen tot in Hotelsauna aufgefunden

Vier russische Touristen sind offenbar in einer Hotelsauna im albanischen Adria-Ort Querret aus unklaren Gründen ums Leben gekommen. Wie albanische Medien berichteten, wurden die zwei Männer und zwei Frauen im Alter von 31 bis 60 Jahren am späten Freitagabend leblos im Inneren der Sauna vorgefunden.

Bande verkauft 26 Millionen Liter Bier am Fiskus vorbei

Zollfahnder haben am Mittwochmorgen eine europaweit agierende Bande von mutmaßlichen Steuerbetrügern unter anderem in Berlin und Brandenburg zerschlagen. Mehr als zehn Millionen Euro Steuerschaden sollen durch ein sogenanntes Karussellgeschäft mit Bier entstanden sein.

Prozessbeginn in Köln: Freundin in Hotelzimmer eingesperrt und misshandelt

Ein 26-jähriger Mann soll seine Freundin in einem Kölner Hotelzimmer eingesperrt und misshandelt haben. Am Mittwoch begann der Prozess gegen ihn. Der Kieler ist unter anderem wegen erpresserischen Menschenraubs, Freiheitsberaubung und Körperverletzung angeklagt.

Riecht nicht nach Küche: Tim Raue präsentiert Parfum

Sternekoch Tim Raue geht neue Wege und produziert sein eigenes Parfüm. Der Duft mit dem Namen „No. 36“ soll „den urbanen Berliner Vibe mit der zarten asiatischen Duftwelt verbinden“, wie Raue in einem Facebook-Post verkündete.

Deutsche Weinkönigin Sina Erdrich lässt sich gern duzen

Sina Erdrich spricht als Weinkönigin für rund 15.000 Winzerinnen und Winzer in Deutschland. Die «First Lady des Weins» ist zwar eine Hoheit, hält Menschen aber nicht auf Distanz.

Maritim Hotel in Kiel wegen brennendem Wäschewagen evakuiert

Das Maritim Hotel in Kiel ist wegen brennender Bettwäsche für etwa eine Stunde geräumt worden. Verletzt wurde dabei am Donnerstag laut Feuerwehr niemand. Ein Wäschewagen war aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Das Feuer sei rasch gelöscht worden.