Protest gegen Hausverbot: Gastronomen will Merkel-Wachsfigur aufstellen

| War noch was…? War noch was…?

Alexis Vaiou (42), Gastronom aus Bremerhaven und bekennender Merkel-Fan, will eine lebensgroße Wachsfigur der Kanzlerin in seinem Restaurant aufstellen. Vor kurzem baute er schon eine lebensgroße Merkel-Pappfigur dort auf. Damit will der Wirt nach eigenen Worten vom Donnerstag ein Zeichen gegen Berliner Gastronomen setzen, die Merkel wegen der Corona-Maßnahmen Hausverbot erteilten.

Die Wachsfigur soll in zwei Monaten eintreffen, erzählt der Grieche. Was er für die Figur ausgibt, will er aber nicht verraten - er habe sich für eine günstige Variante entschieden. Die Figur soll einige Zeit in seinem Restaurant stehen, damit sich Interessierte damit fotografieren lassen können. Anschließend soll sie in seinem Arbeitszimmer einen Ehrenplatz bekommen, weil es in dem Lokal auf Dauer zu warm für die Figur sei. Außerdem habe er Angst, dass Gäste die Wachskanzlerin kaputt machen könnten. 

Begonnen hat die Verehrung des Wirtes vor fünf Jahren, als die Kanzlerin in seinem Heimatland Griechenland wegen der Eurokrise auf übelste Weise beschimpft worden sei. Seitdem lädt der Gastronom Merkel stets in sein Restaurant ein, wenn sie Bremerhaven besucht, schickt ihr riesige Blumensträuße und schaltet jedes Jahr zu ihrem Geburtstag eine Anzeige in einer Boulevard-Zeitung. Erst einmal traf er sie tatsächlich. «Wir haben geredet», sagt Vaiou. Er werde sie vermissen, wenn sie 2021 in ihrem Amt abgelöst werde. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Polizei sprengt Party von Jugendlichen in Hotel in Heidelberg

Die Polizei hat eine Feier von rund zehn Jugendlichen in einem Hotel in Heidelberg aufgelöst. Nach der Beschwerde fand die Polizei in einem Hotelzimmer in der Weststadt sieben Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren, die sich in dem Hotel eingemietet hatten, um zu feiern.

Günther Jauch kann nicht kochen

Fernsehmoderator Günther Jauch betreibt zwar in Potsdam ein Restaurant, findet seine eigenen Kochkünste aber sehr bescheiden. "Kochen würde ich das aber nicht nennen, eher erwärmen", sagte der 64-Jährige der Zeitschrift Gala.

Holiday Inn Lübeck: Lamas im Live-Stream

Das Live-Stream-Angebot „staying alive together“ des Holiday Inn Lübeck​​​​​​​ geht in den zweiten Monat. Passend zum Thema Peru kommt Ines Schneider, eine von den Einschränkungen betroffene Veranstalterin von Lama-Wanderungen, mit ihren Ostsee-Lamas zum Interview ins Hotel.

Bar war gestern: Lidl verärgert Gastronomen

Mit einem Video wollte Lidl neue Mitarbeiter gewinnen - und sorgte stattdessen für einen ordentlichen Shitstorm in der Branche. Das Video, das mittlerweile wieder gelöscht wurde, beginnt mit dem Spruch "Bar war gestern" und wirbt für einen Einstieg beim Discounter.

«Bei uns sind Sie sicher»: Schweizer Engadin wirbt um Merkel

Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geforderte Schließung der Skianlagen in ganz Europa empört die Schweizer. Unverständnis äußern auch Touristiker im Engadin, wo die CDU-Politikerin viele Jahre Langlauf machte. «Frau Merkel, bei uns sind Sie sicher!» titelte eine Boulevardzeitung «Blick»

Österreich: Dorf Fucking ändert seinen Namen

Das weltweit berühmte Dorf Fucking in Oberösterreich ändert seinen Namen. Der Ort unweit der bayerischen Grenze, der wegen der Namensgleichheit mit einem obszönen englischen Begriff immer wieder gestohlene Ortsschilder zu beklagen hatte, heißt ab dem 1. Januar Fugging.

Fernsehkoch Horst Lichter zum «Hutträger des Jahres» gewählt

Fernsehkoch und Moderator Horst Lichter ist «Hutträger des Jahres 2020». Er liebe neben alten Autos, Motorrädern, Antiquitäten, Essen und Trinken auch Hüte und Mützen, teilte die Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte mit.

Deutscher Tourist stirbt nach Vulkanausbruch in Neuseeland

Fast ein Jahr nach einem verheerenden Vulkanausbruch in Neuseeland ist bekannt geworden, dass ein Deutscher an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben ist. Bei dem Toten handelt es sich um einen 64-jährigen Mann, wie die neuseeländische Polizei am Donnerstag mitteilte.

Berlin: Angreifer verletzt Imbiss-Mitarbeiter

In einem Imbiss in Berlin-Buckow hat ein Mann die Mitarbeiter mit einem Beil angegriffen. Außerdem zerschlug der 43-Jährige Fenster und Mobiliar. Erst als Zeugen dazu kamen, flüchtete der Mann. Alarmierte Polizisten konnten ihn aber in der Nähe festnehmen.

20 Männer feiern in Kneipe und verbarrikadieren sich

In einer Kneipe in Niedersachsen feiern rund 20 Männer trotz Corona. Als die Polizei kommt, verbarrikadieren sie sich in der Gaststätte. Polizisten gelingt es in der Nacht zu Montag schließlich, sich Zutritt zu den Räumlichkeiten zu verschaffen.