Rechnungen nicht bezahlt - Türen im Kieler Reisezentrum der Bahn wieder ausgebaut

| War noch was…? War noch was…?

 Ein Türstreit hat zum Ausbau der Innentüren im umgebauten Reisezentrum der Bahn im Kieler Hauptbahnhof geführt. «Wir bedauern, dass Türen im Innenbereich des neuen DB Reisezentrums am Kieler Hauptbahnhof unberechtigt wieder ausgebaut worden sind», sagte ein Bahnsprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten Medien über den Fall berichtet.

«Für den Umbau des Reisezentrums haben wir ein Unternehmen beauftragt», sagte der Bahnsprecher. Die Türen und deren Einbau habe der Auftragnehmer bei einem Nachunternehmer bestellt. «Zwischen beiden Unternehmen gibt es Unstimmigkeiten über die Qualität der abgelieferten Arbeit.» Zu vertraglichen Details zwischen dem Auftragnehmer der Bahn und deren Nachunternehmer wollte sich der Bahnsprecher nicht äußern.

Den «Kieler Nachrichten» berichtete der Geschäftsführer einer Baufirma hingegen, trotz mehrfacher Mahnungen seien zwei Rechnungen nicht vertragsgemäß gezahlt worden. «Wir haben viel Geld und Arbeitszeit investiert.» Auch die Deutsche Bahn habe er in der Sache angeschrieben. Mitte Juli bauten seine Mitarbeiter letztlich mit Hilfe eines Schlüssels, den sie für die Arbeiten in dem Reisezentrum erhalten hatten, die Innentüren wieder aus. Im Zweifel müsse ein Zivilgericht über den Fall entscheiden, sagte der Mann dem Blatt.

Für Mitarbeitende und Bahnreisende sei entscheidend, dass die Türen im Reisezentrum schnellstmöglich ersetzt werden, sagte der Bahnsprecher. «Unser Auftragnehmer hat bereits neue Türen bestellt und zugesichert, diese so bald wie möglich einzusetzen.» Bis dahin seien übergangsweise provisorische Bautüren eingesetzt worden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.

Ein Mädchen wird aus dem Erlebnisbad Rulantica in Südbaden gelockt und missbraucht. Nun ist der Täter verurteilt worden. Zurück bleiben Albträume und viel Kritik am größten deutschen Freizeitpark.

Rechnungen erst mal nicht zu bezahlen, hat dem Schauspieler schon in Österreich Ärger vor Gericht eingehandelt. Jetzt ist in München ein Strafbefehl rechtskräftig geworden.

Der Trend zur Humanisierung erreicht den Napf: Das neue YouTube-Format „Dog’s Kitchen“ mit TV-Koch Mike Süsser beleuchtet die Parallelen zwischen moderner Gastronomie und hochwertiger Tiernahrung.

Wenige Hotels in Dubai sind so bekannt - und teuer - wie das Burj al Arab. Jetzt kommt es dort im Zuge der Eskalation in der Region zu einem Brand. Das Medienbüro spricht von einem «kleinen» Vorfall.

Entführte Kinder, verfeindete Ex-Ehepartner, angeklagte Promis und frühere Geheimdienstler: Viele Details im Fall Block klingen wie ein übertriebener Krimi. Wie geht der Hamburger Prozess nun weiter?