Reinigung von Hotelzimmern: Firma soll 240.000 Euro Lohn unterschlagen haben

| War noch was…? War noch was…?

Eine Reinigungsfirma aus dem Raum Stuttgart soll seine Mitarbeiter um 240.000 Euro betrogen haben. Es bestehe der Verdacht, dass Arbeitskräfte, die bundesweit zu Hotelzimmerreinigungen eingesetzt wurden, um Lohn- und Zuschlagszahlungen betrogen worden seien, sagte eine Sprecherin des Hauptzollamts. 

Dies sei über einen Zeitraum von zwei Jahren geschehen. Zudem sollen mehrere ausländische Arbeitnehmer ohne die erforderliche Erlaubnis für das Unternehmen tätig gewesen sein. Wie viele Mitarbeiter das Unternehmen beschäftigt, gab die Sprecherin nicht an. Es handele es sich allerdings um eine größere Firma.

Durchsuchungen bei Reinigungsfirma

Wegen des Verdachts seien mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt worden. Dabei wurden Beweismittel sichergestellt. Ein erster Verdacht kam bei einer routinemäßigen Geschäftsunterlagenprüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit auf. 

In der Branche gelte ein tariflich vereinbarter Mindestlohn in Höhe von 13,50 Euro pro Stunde. Zudem hätten Beschäftigte Anspruch auf Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

In einem Bielefelder Restaurant droht ein Mann mit einer Kriegswaffe und verlangt Alkohol. Das Landgericht verhängt eine Haftstrafe und ordnet einen Entzug an.

Nach dem Untergang des Restaurantschiffs «Vaterland» in der Marina Lubmin ist das weitere Vorgehen unklar. Das Schiff war am Dienstag aus bislang ungeklärter Ursache vollgelaufen und liegt seitdem auf Grund.

Das Deutsche Weininstitut lädt am 25. und 26. April 2026 zum 16. bundesweiten Weinwanderwochenende ein. Über 100 geführte Touren in fast allen deutschen Anbaugebieten bieten Einblicke in den regionalen Weinbau.

Ein Gastwirt wird in Würzburg in seinem Lokal erschossen. Ein Gericht verurteilt mehr als zwei Jahrzehnte später ein Vater-Sohn-Duo - und das muss sich nun mit der Entscheidung abfinden.

Drei Monate nach dem großen Stromausfall im Berliner Südwesten kommt die Erstattung der Hotelkosten von Betroffenen langsam voran. Von 2.881 gestellten Anträgen wurden inzwischen etwa 700 ausgezahlt oder positiv beschieden.

Ein Schluck aus der falschen Flasche: In einem Schnellrestaurant in Kassel bekam ein Kleinkind Desinfektionsmittel statt Wasser. Die Staatsanwaltschaft ermittelte – was kam dabei heraus?

Ein Mann soll seine ungeliebte Ehefrau von dem Balkon eines Frankfurter Hotelzimmers im 22. Stock in die Tiefe gestoßen haben – nun hat im Frankfurter Landgericht ein aufwendiger Indizienprozess gegen den 60-Jährigen begonnen.

Ochsenknecht war ohne Verurteilung davongekommen. Das könnte nur ein vorläufiger Schlussstrich gewesen sein: Für die Staatsanwaltschaft ist die Causa rund um eine Hotelrechnung noch nicht erledigt.

Eine aktuelle Analyse bewertet 633 deutsche Rastmöglichkeiten auf Basis von Google-Rezensionen. Während ostdeutsche Bundesländer und inhabergeführte Betriebe Spitzenplätze belegen, bilden Standorte in Ballungsräumen häufig das Ende der Skala.

Mit einem vergifteten Döner soll eine 35-Jährige versucht haben, ihren Stiefvater zu töten. Wegen versuchten Mordes muss sich die Frau nun in einem Berufungsverfahren von Mittwoch an vor dem Landgericht Zwickau verantworten.