Restaurant grillt dreisten Influencer - Gäste sind begeistert

| War noch was…? War noch was…?

Kooperationen zwischen Influencern und Restaurants sind inzwischen üblich. Doch nicht alle Gastronomen sind von solchen Deals begeistert. Ein Restaurant aus Manchester hatte jetzt offenbar die Nase voll von den teilweise dreisten Influencer-Anfragen und stellte eine besonders freche Masche im Internet bloß. Die Gäste sind begeistert.

Das Restaurant „LÜCKY” in Manchester ist für seine Ramen und Sushi bekannt. Offenbar ist es so beliebt, dass es immer wieder Kooperationsanfragen von verschiedenen Influencern erhält. Eine besonders dreiste Anfrage eines Influencers mit 36.000 Followern teilte das Restaurant jetzt mit seinen Followern.

Darin heißt es: „Hey, ich weiß, dass die Anfrage kurzfristig kommt. Ich bin morgen in Manchester und suche nach einem Restaurant, um mit meinem Partner zu brunchen. Wärt Ihr offen für eine Zusammenarbeit, bei der ich etwas über euch poste?“ Statt dem unbekannten Influencer zu antworten, reagierte das „LÜCKY“ in seiner Story auf die Anfrage: „Oh, was für eine Überraschung. Schon wieder eine Nachricht eines Superstars, der ein kostenfreies Essen gegen einen Instagram-Post tauschen möchte.“
 

Doch damit nicht genug. Der unbekannte Instagrammer beschwerte sich per privater Nachricht beim Betreiber über die „Bloßstellung“ und drohte ihm, dass er in Zukunft keine Unterstützung mehr von Influencern erhalten würde. Die nicht ganz ernst gemeinte Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Wir rollen jetzt den roten Teppich für alle kostenlosen Mahlzeiten aus, die du dir wünschst. Und das ist noch nicht alles - unsere Köche sind bereit, sich von ihren Crocs und Birkenstocks zu trennen, um sie als zusätzlichen Bonus für deine liebevolle Arbeit zu erhalten! Sogar die Ehrenmedaille meines Vaters aus dem Japan-Krieg ist zu haben - er fühlt sich großzügig, der alte Knacker, und überlegt sogar, ob er seinen neuen umweltfreundlichen Hybrid-Rollstuhl für Sie einfährt!“

Unter dem Instagram-Posting gibt es jede Menge Support für den Restaurantbetreiber. Und das nicht nur von Gästen. Auch andere Gastonomen unterstützten das „LÜCKY“ und feiern das Restaurant für die Aktion.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.