Schuhbecks Wohnung: Koch will sich außergerichtlich mit Vermieter einigen

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Im Streit um die Räumung von Alfons Schuhbecks Wohnung in der Münchner Innenstadt will der Star-Koch sich außergerichtlich mit seinem Vermieter einigen. Ein für diesen Mittwoch geplanter Gerichtstermin wurde abgesagt und auf den 4. August verschoben, wie das Amtsgericht München am Dienstag bestätigte.

Nach Angaben von Schuhbecks Anwalt Markus Hennig wollen die Streitparteien außergerichtlich weiter verhandeln. Ziel sei es, dass der 74-Jährige in seiner Wohnung bleiben kann. Die Einigung soll nicht nur seine Privatwohnung umfassen, sondern auch den von der Schuhbecks Company betriebenen Gewürzladen, der sich im gleichen Haus befindet, sagte Hennig der Deutschen Presse-Agentur.

Schuhbeck war im Oktober wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Gegen das Urteil hat er Revision eingelegt.

Auch wegen seines Münchner Gewürzladens hatte es danach Ärger mit dem Vermieter, der Messerschmitt-Stiftung, gegeben, die wegen ausgebliebener Mietzahlungen einen Räumungstitel gegen die Schuhbecks Company erwirkte. Wie sein damaliger Anwalt im März sagte, waren die ausstehenden Zahlungen nachträglich noch beglichen worden. Der Münchner Gewürzladen hat nach wie vor geöffnet, Schuhbeck bietet darin auch wieder Kochkurse an. (dpa)


 

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