Schwarzgeld ausgezahlt: Freiheitsstrafe für Restaurantbesitzerin

| War noch was…? War noch was…?

Eine Restaurantbesitzerin aus Mosbach ist zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil sie ihre Angestellten teilweise am Fiskus vorbei beschäftigte. Sie habe Lohn vorenthalten und veruntreut, teilte das Hauptzollamt Karlsruhe am Mittwoch mit.

Den Angaben zufolge entstand den Behörden dadurch ein Schaden in Höhe von rund 120.000 Euro. Das Amtsgericht Mosbach setzte die Freiheitsstrafe auf drei Jahre zur Bewährung aus.

Beamte des Hauptzollamts Karlsruhe hatten das Restaurant kontrolliert und Ungereimtheiten festgestellt. Die Angestellten hatten wesentlich mehr gearbeitet, als die Inhaberin gegenüber den Sozialversicherungsträgern angegeben hatte. Die mehr geleistete Arbeit wurde als Schwarzgeld ausgezahlt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach einem Polizeieinsatz in Leipzig ist Freibergs Oberbürgermeister abgetaucht. Auch eine Sondersitzung des Stadtrates bringt nicht mehr Klarheit. Das Rathaus ist im Krisenmodus.

Am Feiertag Nyepi steht die Urlaubsinsel still - auch für Touristen. Ein Mann aus der Schweiz ärgert sich im Internet über die Regeln. Dafür muss er nun ein Jahr ins Gefängnis.

Muss in einer Gießener Vereinsgaststätte Alkohol ausgeschenkt werden oder reicht ein alkoholfreies Angebot? Nun beschäftigt der Fall das Oberlandesgericht in Frankfurt.

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.