Schweizer Markenstreit: B&B vs. BNB

| War noch was…? War noch was…?

Die französische Hotelkette B&B hat sich mit der Dachorganisation der Schweizer Bed-and-Breakfast-Betriebe BnB Switzerland angelegt. Grund für den Streit war das neue BnB-Design, welches nach Ansicht der Hotelkette offenbar zu viele Ähnlichkeiten mit ihrem eigenen Auftritt aufweise. 

"Wir haben mit dem Relaunch unserer Website kürzlich unser Logo abgeändert, von einer viereckigen Umrandung auf ein rundes Format. Wahrscheinlich wollten die B&B-Hotels ein grafisches Alleinstellungsmerkmal für sich reklamieren", vermutete Geschäftsführerin Dorette Provoost in der Handelszeitung

Entscheiden in dem Fall musste am Ende das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE). Das IGE präsentierte im Anschluss zwei Befunde: So würden die Vergleichszeichen in diesem Element hinsichtlich des Sinns übereinstimmen, in Bezug auf das Schriftbild unterschieden sie sich nur unwesentlich, auch wenn die verbalen Elemente der angefochtenen Marke in zwei Schriftarten gehalten seien.

Die Vergleichszeichen wiesen auch hinsichtlich der grafischen Ausgestaltung gewisse Überschneidungen auf. Aufgrund dieser Überschneidungen sei eine gewisse Zeichenähnlichkeit zu bejahen, so das Institut. Abgesehen von dieser Übereinstimmung "in der als banal zu qualifizierenden grafischen Anordnung weisen die Zeichen auf grafischer Ebene deutliche Unterschiede aus". Eine Verwechslungsgefahr sei daher nicht vorhanden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.