Schwere Verpuffung im Kölner Hotel fordert drei Verletzte

| War noch was…? War noch was…?

Ein folgenschweres Ereignis hat am späten Mittwochnachmittag den Betrieb in der Kölner Altstadt unterbrochen. Im Löwenbräu Hotel an der Frankenwerft kam es zu einer Verpuffung, die einen Brand sowie erhebliche Sachschäden zur Folge hatte. Nach ersten Erkenntnissen der Behörden am 7. Januar wurden dabei drei Personen verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Ursache aufgenommen.

Rettungseinsatz und medizinische Versorgung der Betroffenen

Die Feuerwehr Köln rückte mit einem Großaufgebot von rund 60 Einsatzkräften zum Ort des Geschehens aus. In einem Hotelzimmer im Bereich der oberen Stockwerke war es zu der plötzlichen Freisetzung von Energie gekommen, woraufhin Hilferufe eines Bewohners die Rettungskräfte erreichten. Die Einsatzkräfte retteten einen Mann aus dem stark verrauchten Bereich, der mit lebensgefährlichen Verletzungen umgehend in das Krankenhaus Köln-Merheim eingeliefert wurde.

Neben dem schwerverletzten Mann erlitt eine weitere Person leichte Verletzungen. Auch aufseiten der Hilfsorganisationen gab es einen Ausfall zu verzeichnen, da sich ein Feuerwehrmann während der Maßnahmen am Knie verletzte und ebenfalls in einer Klinik behandelt werden musste. Das gesamte Gebäude wurde durch die Einsatzkräfte geräumt und systematisch nach weiteren Personen abgesucht.

Ausmaß der Zerstörung und technische Nachbereitung

Die Wucht der Verpuffung war so massiv, dass Fensterscheiben aus den Rahmen gerissen wurden und auf die Straße stürzten. Weite Teile der betroffenen Etage gelten als zerstört. Trümmerteile und Einrichtungsgegenstände waren im Umfeld des Hotels auf der Gasse zu finden. Die Feuerwehr konnte den Brand jedoch zügig unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung der Flammen auf die eng bebaute Nachbarschaft der Altstadt verhindern.

Nach Abschluss der Löscharbeiten setzten die Fachkräfte eine Hochdruckbelüftung ein, um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien. Der Sachschaden ist nach aktuellem Stand noch nicht genau beziffert, wird jedoch aufgrund der strukturellen Schäden an der Etage als hoch eingestuft.

Ermittlungen zur Ursache der Verpuffung

Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit Gegenstand polizeilicher Untersuchungen. Eine Verpuffung definiert sich als ein extrem schneller Verbrennungsvorgang in geschlossenen Räumen, der häufig durch mangelnde Belüftung oder technische Defekte, wie etwa an Heizungsanlagen, ausgelöst wird. Ob ein solcher Defekt oder ein anderer Umstand in dem Hotelzimmer vorlag, müssen die Experten der Kriminalpolizei klären. Das Hotel bleibt bis auf Weiteres für die Untersuchungen und Sicherungsmaßnahmen teilweise gesperrt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach einem Brand im Augsburger Hotelturm am 3. Dezember 2025, bei dem ein Bewohner und ein Feuerwehrmann verletzt wurden, ist ein 32-jähriger Tatverdächtiger wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen worden. Ursprünglich wurde von einem technischen Defekt ausgegangen.

Ohne Coca-Cola gäbe es gar keinen Weihnachtsmann, behaupten manche. Warum sein Ursprung nichts mit dem US-Getränkehersteller zu tun hat und bei der Optik ein Pfälzer seine Finger im Spiel hatte.

Die aktuelle Mannschaft der Forschungsstation Neumayer III kann sich auf Hochrippe vom Rind mit Sauce béarnaise, Marktgemüse und Herzoginkartoffeln freuen. Das sagt der Koch, Thorben Koeppen, der ein Jahr lang auf Station gekocht und viele besondere Momente erlebt hat.

McDonald's hat einen mit KI hergestellten Reklamespot nach heftiger internationaler Kritik zurückgezogen. Der Spot erweckt den Eindruck, dass er in Amsterdam gedreht wurde. Doch in Wahrheit war er mit KI am Computer hergestellt worden.

Der mutmaßliche Chef der Entführer widerspricht als Zeuge zentralen Äußerungen von Christina Block. Er berichtet von einer Lagebesprechung und einem besonderen Teddy.

Die Mook-Gruppe, die hochwertige Restaurants wie Zenzakan, Ivory Club, Mon Amie Maxi und das M-Steakhouse betreibt, hatte es jüngst mit Gästen zu tun, die, ohne zu bezahlen, die Restaurants verließen. Da die Fahndung der Polizei ergebnislos blieb, nahmen die Gastronomen die Sache selbst in die Hand – mit Erfolg.

Fast fünf Monate nach Beginn des Block-Prozesses ist überraschend der mutmaßliche Kopf der Entführer als Zeuge beim Landgericht Hamburg erschienen. Für seine freiwillige Aussage sicherten ihm die Ermittlungsbehörden sicheres Geleit zu.

Der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck bleibt weiter auf freiem Fuß. Grund sind eine Krebserkrankung des 76-Jährigen und notwendige Behandlungen außerhalb einer Justizvollzugsanstalt.

Im Hotel Le Méridien Hamburg hat die erste Weihnachtsfeier für obdachlose Menschen stattgefunden. Angesichts der positiven Rückmeldungen gibt es bereits Überlegungen für eine Fortsetzung.

Im andauernden Ermittlungsverfahren wegen der Entführung der Block-Kinder hat die Staatsanwaltschaft Hamburg zwei weitere Beschuldigte aus Israel vernommen. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft in einem ähnlichen Schritt bereits den Chef einer israelischen Sicherheitsfirma befragt. Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt