Tim Raue schätzt den Wert von Arbeit

| War noch was…? War noch was…?

Tim Raue schätzt den Wert von Arbeit - und hegt daher ein gewisses Unverständnis für jüngere Generationen. «Ich verstehe nicht, dass junge Menschen Arbeit heute offenbar als etwas Negatives betrachten», sagte Raue der Deutschen Presse-Agentur. Ihm selbst habe Arbeit ermöglicht, etwas im Leben zu werden und zum bürgerlichen Establishment zu gehören. 

In sich selbst investieren

«Ich finde es auch schwierig, wenn man es negativ bewertet, wenn jemand viel oder sehr viel arbeitet», ergänzte der Koch. «Wenn man sich weiterentwickeln will, muss man investieren – in sich selbst.» Zudem lebe man in einer Sozialgesellschaft. «Ich finde, dass wir alle etwas einzahlen müssen, ansonsten werden wir das Leben, das wir heute haben, nicht fortführen können», sagte Raue.

Um Arbeitszeiten, das Verhältnis von Arbeit und Privatleben und die Forderung nach einer Vier-Tage-Woche gibt es in Deutschland seit einiger Zeit eine Debatte. Vor allem der jüngeren Generation wird nachgesagt, dass sie mehr Wert auf Work-Life-Balance legt.

Schlange stehen für Schnitzel

Raue, der sich zu einem international angesehenen Spitzenkoch hochgearbeitet hat, sagte, er würde jungen Menschen weiterhin dazu raten, einen Job in der Gastronomie anzutreten. «Es ist ein unglaublich sozialer Beruf. Du bekommst immer ein sehr direktes Feedback von den Leuten. Wo gibt es das denn noch?», sagte er. «Wenn du ein geiles Schnitzel machst und es stehen 100 Leute Schlange: Das gibt dir etwas.»

Zudem biete die Gastronomie Möglichkeiten, durch Leistung aufzusteigen. Wer in Deutschland eine fundierte Ausbildung als Köchin oder Koch gemacht habe, könne Jobs auf der ganzen Welt bekommen. «Auch mit sehr guten Gehältern», erklärte Raue. «Wenn man Küchenchef in Dubai wird, kann man fünfstellig anfangen. Das sind unglaubliche Möglichkeiten.»

Raue ist von Dienstag an (16. Juli, 20.15 Uhr, RTL) wieder regelmäßig als «Restaurantretter» zu sehen. Zusammen mit seiner Frau Katharina hilft er Gastronomen, ihren Betrieb wieder auf Vordermann zu bringen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit Juli wird in Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder von Christina Block verhandelt. Nun äußert sich der Verteidiger der Unternehmerin zu einem angeblichen Treffen seiner Mandantin.

Das Restaurant Wintzell’s Oyster House in Alabama löst ein Jahrzehnte altes Versprechen ein und serviert einem 80-Jährigen und seinem Vater kostenlose Austern. Die Einlösung der historischen Offerte sorgt für internationale Aufmerksamkeit.

Seit Juli wird vor dem Landgericht Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder der Unternehmerin Christina Block verhandelt. Im Gerichtssaal kommt es wieder zu Wortgefechten.

In einem Lokal in Raunheim nahe dem Frankfurter Flughafen sind zwei Menschen getötet worden. Am Vormittag lief eine Fahndung mit Hubschrauber und einem größeren Polizeiaufgebot nach dem noch unbekannten Schützen. Viele Details sind noch nicht bekannt.

Der spektakuläre Transport des Airbus «Kurt Schumacher» in den Serengeti-Park zieht ein juristisches Nachspiel nach sich. Während der Umbau zum Flugzeug-Restaurant läuft, fordert der Park 2,4 Millionen Euro Schadenersatz von einer Logistikfirma.

Der niederösterreichische Vier-Hauben-Koch Bernhard Zimmerl unterstützte Wolfgang Puck zum dritten Mal bei der Verpflegung der Oscar-Preisträger in Los Angeles und servierte österreichische Klassiker in exklusiver Variation.

Star-Koch Wolfgang Puck tischte nach der Oscar-Gala wieder für die prominenten Gäste auf - in diesem Jahr zum 32. Mal. Der Österreicher kennt die Vorlieben der Stars. Und er findet, sie sollten mehr essen.

Ein 47 Jahre alter Mann soll in einem Hotel in Werne im Münsterland seine Mutter erstochen und sich danach selbst mit einem Messer schwer verletzt haben. Zum Motiv gab es zunächst keinerlei Angaben. Eine Mordkommission ermittelt. 

Die Staatsanwaltschaft Stralsund stellt die Ermittlungen nach dem tödlichen Kohlenmonoxid-Austritt in einem Hotel auf Usedom ein. Ein technischer Defekt am Blockheizkraftwerk wurde als Ursache identifiziert, ein strafbares Verschulden konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.

Hätte eine Kontaktaufnahme der Polizei zu Christina Block unmittelbar nach der Entführung ihrer Kinder ihre Unschuld belegen können? So argumentiert ihr Verteidiger nach der Aussage einer Polizistin.