Toter Gastwirt in Rheinfelden - Ehemaliger Mitarbeiter festgenommen

| War noch was…? War noch was…?

Seit Montag untersucht eine Sonderkommission in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Freiburg ein Tötungsdelikt in Rheinfelden (Baden). Ein 50-jähriger Gastwirt wurde nach den vorliegenden Erkenntnissen in den Morgenstunden getötet. Im Fokus der Ermittlungen steht ein 28-jähriger afghanischer Staatsangehöriger, der als dringend tatverdächtig gilt.

Festnahme nach Durchsuchungsbeschlüssen

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige ein ehemaliger Mitarbeiter des Opfers sein soll. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Lörrach am Dienstag mehrere Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen in Rheinfelden sowie einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts.

Unter der Federführung der Kriminalpolizeidirektion Freiburg und mit Unterstützung von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums wurden noch am selben Tag Durchsuchungen im Stadtgebiet durchgeführt. Im Rahmen dieser polizeilichen Maßnahmen konnte der Tatverdächtige am Dienstagabend in einer Wohnung in Rheinfelden angetroffen und festgenommen werden.

Tatverdächtiger in Justizvollzugsanstalt

Der festgenommene Mann wurde am Mittwoch dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Nach Eröffnung des Haftbefehls wurde er umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der genaue Tatablauf sowie die Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen von Sonderkommission und Staatsanwaltschaft.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In den sozialen Medien setzt eine Initiative von Wiesn-Bedienungen ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz auf dem Oktoberfest. Wie die Wiesn-Wirte auf die Initiative blicken.

Accor hat die zehn besten europäischen Metropolen für Reisen mit Hund ermittelt. Analysiert wurden dabei die Kategorien hundefreundliche Unterkünfte, Grünflächen und Freilauf, Gastronomie, Mobilität und ÖPNV sowie medizinische Versorgung.

16 Tage Oktoberfest sind sehr anstrengend. Wiesn-Wirt Christian Schottenhamel hat deshalb direkt im Festzelt einen Ort, an dem er zwischendrin auch mal kurz abschalten kann.

Zum 46. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats erinnerten Stadt und Hinterbliebene an die Opfer. Dieses Mal standen auch die Helfer von damals im Mittelpunkt des Gedenkens.

Der Barolo aus dem Piemont gehört zu den berühmtesten Weinen der Welt. Über Nacht bringt ein Diebeskommando Flaschen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro in seinen Besitz. Die Suche läuft.

Von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit bis hin zu Luxus-Hotellerie und Kreuzfahrt: Mit fünf neuen Hochschulzertifikaten erweitert die IST-Hochschule ihr Weiterbildungsangebot.

Der frühere Anwalt von Christina Block, Otmar Kury, tritt als Zeuge im Prozess auf. Wegen seiner Schweigepflicht darf er nur wenig sagen. Eine Botschaft aber ist ihm wichtig.

Die Arbeiterkammer Wien warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über Booking.com. Kunden erhalten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen.

Zwei mit einer Schusswaffe ausgestattete Männer haben versucht, ein Hotel in Berlin-Siemensstadt auszurauben. Ein Rezeptionist wurde bei dem Überfall verletzt.

 

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.