„Up’n Prüfstand“: Die kleinste Kneipe Deutschlands steht in Friesland

| War noch was…? War noch was…?

In Varel im Landkreis Friesland steht seit über 30 Jahren die kleinste Kneipe Deutschlands. „Up’n Prüfstand“, so der Name des kleinen Lokals, ist gerade mal sechs Quadratmeter groß und beherbergt einen Tresen sowie zwei Barhocker – mit Hafenblick inklusive.

Wie die „Kreiszeitung“ berichtet, hat Ilona Löhrs das Mini-Wirtshaus vor drei Jahren übernommen und seitdem viel erlebt. „Wir haben mal 14 Handballspieler in die kleine Kneipe hineinbekommen. Aber die waren auch alle rank und schlank“, scherzt sie gegenüber der Zeitung. „Normale, etwas molligere Menschen passen ungefähr zwölfmal rein, aber dann ist es schon ordentlich kuschelig.“

Das charmante Backsteinhäuschen ist Teil des Restaurants „Hafenblick“, das ebenfalls von Ilona Löhrs betrieben wird. Im Gegensatz zum Restaurant gibt es in „Up’n Prüfstand“ keine Bedienung. Die Gäste bestellen ihre Getränke im Restaurant "Hafenblick" und genießen sie dann in der kleinen Kneipe oder auf den Bänken davor. Das Häuschen kann auch für private Feierlichkeiten wie Junggesellenabschiede oder Vereinsfeiern gemietet werden. Dabei bekommen die Gäste sogar ihr eigenes Bierfässchen unter die Theke. „Wir hatten hier sogar schon Trauungen, sowas ist natürlich besonders schön“, erzählt Ilona Löhrs der Zeitung.

Die Geschichte des Häuschens reicht zurück bis in die 1930er Jahre, als es als Waage für Fischreste diente, und später in den 1970er Jahren als Prüfstand für Lastwagen genutzt wurde.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mitten in der Nacht plündert ein wilder Elefant ein Restaurant nahe einem thailändischen Nationalpark. Warum zieht es die Tiere immer öfter in die Nähe der Menschen?

Ausgerechnet eine Krankheit brachte Thomas Micolino auf die Idee für ein Eis aus Kamelmilch. Jetzt will der Deutsche Meister mit seiner ungewöhnlichen Kreation auch Weltmeister in Las Vegas werden.

Ein alkoholisierter Mann aus Deutschland drang unbefugt in ein Hotel in Sölden ein, um dort seinen Rausch auszuschlafen. Als der Hotelier den Fremden des Hauses verwies, eskalierte die Situation.

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen berichten von Alltagsdiskriminierung. Welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Folgen das für sie hat.

Ein 68-Jähriger steht im Verdacht, Anleger mit Bauprojekten getäuscht und so einen Millionenschaden verursacht zu haben. Gelockt hatte er sie etwa mit einem angeblichen Hotel-Projekt in Konstanz. Nun wurde Anklage gegen ihn erhoben.

Mit 1,6 Promille zieht ein Mann durch Melsunger Kneipen, verletzt einen Gast und schlägt einen Wirt. Der Tatverdächtige hatte laut Polizei 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.