Vermeintliche Finanzexperten betrügen Hoteliers aus Südtirol um 140.000 Euro

| War noch was…? War noch was…?

Die Finanzpolizei von Treviso hat drei Personen angezeigt, die verdächtigt werden, zwei Hoteliers aus Südtirol um 140.000 Euro betrogen zu haben. Die Hotelbesitzer waren in finanzieller Schieflage, als die vermeintlichen Finanzexperten ihnen Hilfe anboten. Gegen eine Zahlung von 140.000 Euro für Beratungsleistungen sollte eine Anleihe in Höhe von vier Millionen Euro vermittelt werden.

Wie unter anderem Stol.it berichtete, begannen die Ermittlungen, nachdem die beiden Südtiroler Unternehmer Anzeige erstattet hatten. Ein Berater aus Bergamo hatte sie gedrängt, nach einer „alternativen“ Finanzierung zu suchen. Dieser Berater leitete sie an einen Kollegen aus Treviso weiter, der eine rumänische Firma als Vermittler empfahl. Diese Firma behauptete, über einen römischen Anwalt mit einem ausländischen Fonds verbunden zu sein.

Die Unternehmer wurden aufgefordert, 140.000 Euro auf ein rumänisches Bankkonto zu überweisen, um eine Beratung zu erhalten und eine Anleihe über vier Millionen Euro zu beantragen, die auf dem amerikanischen Markt platziert werden sollte. Es wurden lediglich jährliche Zinszahlungen und die Rückzahlung des Kapitals bei Fälligkeit der Anleihe vereinbart. Trotz der Zahlung dieser „Beratungsgebühr“ wurde der Kredit jedoch nie gewährt.

Später wurden die Hoteliers gezwungen, einen Zusatzvertrag zum ursprünglichen Beratungsvertrag zu unterzeichnen. Dieser Vertrag ersetzte die rumänische Firma durch ein anderes Unternehmen, das später Konkurs ging und die Verdächtigen von allen vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Hoteliers entband.

Die Finanzpolizei von Treviso stellte fest, dass die Zahlung an die rumänische Firma jedoch den drei Verdächtigen, dem Berater aus Bergamo, dem Finanzberater aus Treviso und dem römischen Anwalt, zugutekam.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Deutsche Weininstitut lädt am 25. und 26. April 2026 zum 16. bundesweiten Weinwanderwochenende ein. Über 100 geführte Touren in fast allen deutschen Anbaugebieten bieten Einblicke in den regionalen Weinbau.

Ein Gastwirt wird in Würzburg in seinem Lokal erschossen. Ein Gericht verurteilt mehr als zwei Jahrzehnte später ein Vater-Sohn-Duo - und das muss sich nun mit der Entscheidung abfinden.

Drei Monate nach dem großen Stromausfall im Berliner Südwesten kommt die Erstattung der Hotelkosten von Betroffenen langsam voran. Von 2.881 gestellten Anträgen wurden inzwischen etwa 700 ausgezahlt oder positiv beschieden.

Ein Schluck aus der falschen Flasche: In einem Schnellrestaurant in Kassel bekam ein Kleinkind Desinfektionsmittel statt Wasser. Die Staatsanwaltschaft ermittelte – was kam dabei heraus?

Ein Mann soll seine ungeliebte Ehefrau von dem Balkon eines Frankfurter Hotelzimmers im 22. Stock in die Tiefe gestoßen haben – nun hat im Frankfurter Landgericht ein aufwendiger Indizienprozess gegen den 60-Jährigen begonnen.

Ochsenknecht war ohne Verurteilung davongekommen. Das könnte nur ein vorläufiger Schlussstrich gewesen sein: Für die Staatsanwaltschaft ist die Causa rund um eine Hotelrechnung noch nicht erledigt.

Eine aktuelle Analyse bewertet 633 deutsche Rastmöglichkeiten auf Basis von Google-Rezensionen. Während ostdeutsche Bundesländer und inhabergeführte Betriebe Spitzenplätze belegen, bilden Standorte in Ballungsräumen häufig das Ende der Skala.

Mit einem vergifteten Döner soll eine 35-Jährige versucht haben, ihren Stiefvater zu töten. Wegen versuchten Mordes muss sich die Frau nun in einem Berufungsverfahren von Mittwoch an vor dem Landgericht Zwickau verantworten.

Vogel-Schwärme, Hängebrücken, Spinnen: Phobien können stark einschränken - und auch Urlaubsfreude trüben. Wie Betroffene lernen, wieder neue Orte zu entdecken.

Kamelmilch, geräucherter Dattelhonig und Polenta: Mit dieser ungewöhnlichen Eis-Kreation holt Thomas Micolino einen Kreativ-Preis in Las Vegas. Wonach schmeckt denn so ein Eis?