Vermeintliche Finanzexperten betrügen Hoteliers aus Südtirol um 140.000 Euro

| War noch was…? War noch was…?

Die Finanzpolizei von Treviso hat drei Personen angezeigt, die verdächtigt werden, zwei Hoteliers aus Südtirol um 140.000 Euro betrogen zu haben. Die Hotelbesitzer waren in finanzieller Schieflage, als die vermeintlichen Finanzexperten ihnen Hilfe anboten. Gegen eine Zahlung von 140.000 Euro für Beratungsleistungen sollte eine Anleihe in Höhe von vier Millionen Euro vermittelt werden.

Wie unter anderem Stol.it berichtete, begannen die Ermittlungen, nachdem die beiden Südtiroler Unternehmer Anzeige erstattet hatten. Ein Berater aus Bergamo hatte sie gedrängt, nach einer „alternativen“ Finanzierung zu suchen. Dieser Berater leitete sie an einen Kollegen aus Treviso weiter, der eine rumänische Firma als Vermittler empfahl. Diese Firma behauptete, über einen römischen Anwalt mit einem ausländischen Fonds verbunden zu sein.

Die Unternehmer wurden aufgefordert, 140.000 Euro auf ein rumänisches Bankkonto zu überweisen, um eine Beratung zu erhalten und eine Anleihe über vier Millionen Euro zu beantragen, die auf dem amerikanischen Markt platziert werden sollte. Es wurden lediglich jährliche Zinszahlungen und die Rückzahlung des Kapitals bei Fälligkeit der Anleihe vereinbart. Trotz der Zahlung dieser „Beratungsgebühr“ wurde der Kredit jedoch nie gewährt.

Später wurden die Hoteliers gezwungen, einen Zusatzvertrag zum ursprünglichen Beratungsvertrag zu unterzeichnen. Dieser Vertrag ersetzte die rumänische Firma durch ein anderes Unternehmen, das später Konkurs ging und die Verdächtigen von allen vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Hoteliers entband.

Die Finanzpolizei von Treviso stellte fest, dass die Zahlung an die rumänische Firma jedoch den drei Verdächtigen, dem Berater aus Bergamo, dem Finanzberater aus Treviso und dem römischen Anwalt, zugutekam.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.