Von Astrologie bis Tierliebe - Die kuriosesten Wünsche von Ferienhausgästen

| War noch was…? War noch was…?

Eine Umfrage des Ferienhaus-Portals Holidu unter Vermietern in Deutschland, Italien und Spanien offenbart ungewöhnliche Anfragen von Gästen. Neben Standardwünschen zeigen die Antworten, dass manche Reisende höchst individuelle Vorstellungen von ihrem Urlaub haben.

Kuriositäten und unerfüllte Träume

Manche Wünsche der Gäste reichen von Astrologie bis Tierliebe. Ein Gast wollte beispielsweise aus astrologischen Gründen nicht im Bett schlafen, sondern unter Decken, die über Stühle drapiert waren. Ein anderer verlangte, dass das Bett auf den Millimeter genau nach Osten ausgerichtet wird.

Auch opulente, romantische Gesten gehören zu den Anfragen: So wurde ein Heiratsantrag binnen 24 Stunden organisiert, und für eine Geburtstagsüberraschung sollten 60 schwimmende Kerzen bei Sonnenuntergang zur Terrasse treiben. Für Haustiere gab es Sonderwünsche wie ein Planschbecken für eine Schildkröte oder Poolzugang für Hunde.

Einige Anfragen konnten jedoch nicht erfüllt werden: Abgelehnt wurden etwa der Wunsch, einen Erwachsenenfilm zu drehen oder nackt im Garten zu frühstücken. Auch die Bitte, die Kirchenglocken abzuschalten, blieb unerfüllt.

Gastgeber als „Alltagshelden“

Die Umfrage zeigt auch, wie weit Vermieter gehen, um ihre Gäste zufriedenzustellen. Ein Gastgeber begleitete ein Paar zur Einäscherung eines Verwandten, weil sich die Gäste vor Ort nicht auskannten. Ein anderer ging mit einem Gast in die Oper. Organisiert wurden auch ein Spanferkel für einen Grillabend und Weihnachtsdekorationen.

Susanne Becher, verantwortlich für den DACH-Markt bei Holidu, betont, dass die meisten Gäste keine außergewöhnlichen Vorstellungen hätten. „Die Umfrage macht deutlich: Gastgeber sind Alltagshelden, die oft mehr leisten, als man erwarten würde - und dabei immer ein Lächeln bewahren“, so Becher.

Herausforderungen und positives Feedback

Ferienhausvermieter geben an, dass sie überwiegend positives Feedback erhalten. Laut einer Umfrage erhalten 94 Prozent der Gastgeber in Deutschland fast ausschließlich positive Rückmeldungen von Gästen. Nur 0,5 Prozent berichten von überwiegend negativem Feedback.

Gäste mit Sonderwünschen empfinden die Vermieter nur selten als anstrengend (7 Prozent). Als größere Herausforderungen werden überhöhte Erwartungen (16 Prozent) und die Unerreichbarkeit der Gäste während des Aufenthalts (32 Prozent) genannt. Die größte Schwierigkeit (55 Prozent) sehen Vermieter jedoch in unachtsamem Verhalten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.