Der Fernsehsender Vox zeigt die Dokumentation „Herbstresidenz – Ein Jahr danach“ mit Tim Mälzer und dem Schauspieler André Dietz. In dem Format ziehen die Protagonisten Bilanz über die langfristigen Auswirkungen ihres Projekts zur Unterstützung von Senioren und Auszubildenden (Tageskarte berichtete).
Evaluation der Projektfolgen in der Seniorenhilfe
Im Mittelpunkt der Sendung steht die Frage, ob die im Rahmen der ursprünglichen Produktion „Herbstresidenz“ angestoßenen Veränderungen in der Pflegeeinrichtung der Caritas an der Mosel ein Jahr nach Projektende Bestand haben. Für die Dreharbeiten begaben sich Mälzer und Dietz auf eine Reise durch Deutschland, um ehemalige Teilnehmer zu besuchen. Dabei wird untersucht, inwieweit das soziale Experiment die Lebensqualität der Senioren nachhaltig beeinflusst hat.
Der Beitrag beleuchtet zudem den beruflichen Werdegang der beteiligten Jugendlichen. Während die Auszubildenden Alina und Sarah weiterhin in der Einrichtung an der Mosel tätig sind, dokumentiert der Film bei anderen Teilnehmern berufliche Veränderungen. So arbeitet der ehemalige Projektteilnehmer Jordan zum Zeitpunkt der Dreharbeiten in einer Gärtnerei, während Timon in einem Pflegeheim beschäftigt ist.
Persönliche Entwicklung der Teilnehmer
Die Dokumentation zeigt darüber hinaus eine Reise von Heimleiter Manfred Kappes und der Auszubildenden Sarah Hallwachs nach Süddeutschland. Ziel dieses Besuchs war es laut Senderangaben, die Übertragbarkeit der Projektideen auf andere Standorte zu prüfen. Auch die persönliche Entwicklung der Teilnehmer wird thematisiert, darunter der Übergang des Protagonisten Louis in eine eigenständige Lebensführung.
Produziert wurde die Sendung von der Firma Vitamedia Film im Auftrag von Vox. Das Format schließt an die mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnete Reihe an, in der Mälzer und Dietz bereits zuvor die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Generationen in der Altenpflege thematisiert hatten.










