Wirtin ermahnt Gäste: „Kellner schwerer zu bekommen als Gäste“

| War noch was…? War noch was…?

Eine Wirtin aus Calw in Baden-Württemberg greift zu drastischen Maßnahmen und ermahnt die Gäste mit einem Schild zu mehr Freundlichkeit. Zuvor wurde eine Kellnerin in ihrem Restaurant von einem Gast angeschnauzt. Die Wirtin befürchtet, dass bald noch mehr Kellner der Gastronomie den Rücken kehren werden.

„Bitte seien Sie nett zu unseren Bedienungen. Noch immer sind Kellner schwerer zu bekommen als Gäste.“ – Mit diesen Worten wendet sich die Wirtin Christine Klein-Seeger an die Gäste ihres Restaurants „Krabba-Nescht“ in Calw. Ihr letzter Ausweg, nach dem eine junge Kellnerin von einem Gast zum Weinen gebracht wurde.

„Das Mädchen hatte wirklich alles gegeben. Und dann meinte der Gast, sie solle mal die Füße in die Hand nehmen und seinen Tisch schneller abräumen“, soll sie laut Merkur gesagt haben. Es sei traurig, dass man überhaupt so ein Schild schreiben müsse, aber die Leute seien seit Corona einfach ungeduldiger geworden, glaubt die Wirtin.

Auf Facebook bekommt der Beitrag, der bereits mehr als 11.000 Mal geteilt wurde, nicht nur Zustimmung. Während viele User der Wirtin Recht geben und die Aktion befürworten, geben andere Nutzer der Wirtin selbst die Schuld am Personalmangel. „Die Leute anständig bezahlen, dann klappt auch mit schwierigen Gästen“, zitiert der Merkur eine Nutzerin. Christine Klein-Seeger sieht das anders: „Wir zahlen übertariflich und alles an Zulagen, was geht. Die Mitarbeiter dürfen auch das Trinkgeld selbst behalten.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.

Darf das Tagebuch der Angeklagten Christina Block verwertet werden? Über diese Frage wird im Landgericht Hamburg gestritten. Die Argumente der verschiedenen Parteien.

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen kommen bei einem Hotelbrand in Westbengalen Menschen ums Leben. Diesmal ist die Millionenstadt Kolkata betroffen.

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand.

Die Chefermittlerin im Fall Block hat ihre Zeugenaussage abgeschlossen. Nun können sich die Verteidiger dazu äußern. Mehrere Anwälte erheben Vorwürfe gegen Polizei und Staatsanwaltschaft.

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.