Zu Charles' Krönung länger in die Kneipe

| War noch was…? War noch was…?

Zur Feier der Krönung von König Charles III. könnten Pubs, Bars und Clubs in Großbritannien ausnahmsweise länger öffnen dürfen. Die britische Regierung prüfe derzeit, die Gastronomie an dem Krönungswochenende im kommenden Mai statt bis 23.00 Uhr bis 1.00 Uhr morgens öffnen dürfe, berichteten britische Medien am Sonntag übereinstimmend.

Innenministerin Suella Braverman sagte demnach, «nach vielen Herausforderungen in den vergangenen Jahren» sei die Krönung von Charles ein geeigneter Anlass, um lokalen Betrieben ein gutes Geschäft zu bescheren und für Nachbarn, Freunden und Freunde zum Feiern zusammenzukommen.

Rund um das 70-jährige Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. im vergangenen Juni hatte es eine ähnliche Regelung gegeben. Die Monarchin ist im September im Alter von 96 Jahren gestorben, seitdem ist ihr Sohn Charles (74) neuer britischer König. Seine offizielle Krönung soll am 6. Mai nächsten Jahres stattfinden.

Streiks machen Londoner Pubs und Restaurants zu schaffen

Die Londoner Gastronomiebranche beklagt aufgrund der wiederholten Streiks in der Verkehrsbranche enorme Einbußen im Vorweihnachtsgeschäft. «Pubs, Bars, Restaurants und Hotels würden normalerweise volles Mittags- und Abendgeschäft haben, aber das haben sie aktuell nicht», sagte Kate Nicholls vom Branchenverband UKHospitality am Wochenende der «Financial Times». Nach Schätzungen des Verbandes könnten die Streiks allein in London Einbußen von rund 800 Millionen Pfund (rund 917 Mio. Euro) verursachen.

Der Streit um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zwischen Beschäftigten in der Verkehrsbranche und ihren Arbeitgebern zieht sich seit Monaten hin. Im Dezember riefen die Gewerkschaften für mehrere Tage zum Streik auf, auch rund um die Feiertage sind Streiks geplant.

Die Londoner City - wie das Bankenviertel der britischen Hauptstadt mit vielen Bürotürmen genannt wird - war in der vergangenen Arbeitswoche durch die Streiks weitgehend ausgestorben, viele Arbeitnehmer wechselten ins Homeoffice. Daten der Verkehrsgesellschaft Transport for London zeigen nach einer Auswertung der «FT», dass die Nutzung der Londoner U-Bahn etwa am Dienstag und Mittwoch bei weniger als zwei Dritteln des Vor-Pandemie-Niveaus lag. In der Woche zuvor lag sie deutlich näher am Vor-Pandemie-Niveau. «Die City hat gewissermaßen schon am 12. Dezember dicht gemacht», fasst Verbandschefin Nicholls zusammen.

Die Gastronomie hatte eigentlich auf eine Erholung in dieser Weihnachtssaison gehofft. In den vergangenen beiden Jahren hatte die Corona-Pandemie die üblichen Weihnachtsfeiern in vollen Pubs weitgehend verhindert.

Ein Wirt aus der Londoner City sagte der «FT», die Woche sei üblicherweise die umsatzstärkste in der Branche. Die Streiks hätten die Restaurants jedoch hart getroffen». Drei Viertel der geplanten Weihnachtsbuchungen in seinem Restaurant «One Lombard Street» in der vergangenen Woche seien storniert worden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.