Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.
Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.
Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?
Die Corona-Neuinfektionen bleiben auf einem hohen Niveau, seit Anfang November ist Deutschland in einem Teil-Lockdown. Der Sachverständigenrat hebt seine Prognose dennoch an. Das hat vor allem einen Grund.
Reisebeschränkungen und die Sorge vor einer Corona-Infektion halten in Berlin die Touristen fern. Damit steckt einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Hauptstadt in der Krise. Berlin steht mit dem Problem jedoch nicht alleine da.
Seit dem zweiten November befinden sich Hotellerie und Gastronomie wieder im Lockdown. Die Bundesregierung stellt jetzt Finanzhilfen von bis zu zehn Milliarden Euro bereit. Wie Unternehmer an die Novemberhilfe kommen, erklärt die Steuerberatungsgruppe ETL.
Nur gut die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland erhält einer Studie zufolge ein Weihnachtsgeld. Die Unterschiede sind jedoch beträchtlich: 77 Prozent der Tarifbeschäftigten, aber nur 41 Prozent der übrigen Arbeitnehmer kommen in den Genuss der Sonderzahlung.
Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Tourismus in Deutschland zeigen sich auch in Daten des Statistischen Bundesamtes. Im September 2020 gab es 41,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Das waren 13,7 Prozent weniger als im September 2019.
In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 15 332 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind knapp 2000 Fälle mehr als am Montag, wie aus Angaben des RKI vom Dienstagmorgen hervorgeht.
Die Unternehmen in Deutschland verzichten bei ihrer Büro- und Verwaltungsarbeit zunehmend auf Papier. Laut Bitkom-Umfrage spielt Papier aber in jedem vierten Unternehmen auch noch eine sehr große Rolle.
Die Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) hält die neuen Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie grundsätzlich für angemessen. Die meisten Befragten lehnen die erneute Schließung von Restaurants jedoch ab (57 Prozent).