Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.
Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.
Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?
Kohle statt Erholung: Manche Arbeitnehmer würden sich ihren Urlaub gerne ausbezahlen lassen. Das ist auch möglich, sagt Fachanwalt Alexander Bredereck aus Berlin. Dabei gibt es jedoch für die Arbeitgeber etwas zu beachten.
Auch nach den Lockerungen der Corona-bedingten Einschränkungen für die Hotellerie, Ferienunterkünfte und Campingplätze erholt sich die Zahl der Gästeübernachtungen nur langsam. Im Juni gab es ein Minus von 41,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Günstige Wohnangebote finden sich immer seltener. Für Cyber-Kriminelle eine Möglichkeit, Wohnungssuchende abzuzocken. Die Polizei in Niedersachsen warnt derzeit vor betrügerischen Internetseiten, die an Airbnb erinnern - und gibt Ratschläge zur Enttarnung der Fake-Webseiten.
Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland im Juli auf 5,6 Millionen Menschen gesunken. Im Gastgewerbe sank die Zahl der Kurzarbeiter deutlich über Durchschnitt von 672.000 auf 465.000 Menschen, was noch 42 Prozent sind. DEHOGA fordert Verlängerung der Regelungen.
Die Produktion von alkoholfreiem Bier ist in Deutschland in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden 2019 gut 4,2 Millionen Hektoliter alkoholfreies Bier produziert - 97 Prozent mehr als vor einer Dekade.
Wer sein Arbeitsverhältnis selbst kündigt, muss wichtige Gründe vorweisen können - sonst gibt es eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld. Was aber, wenn die Gründe vertraulich sind?
Viele Unternehmen in Deutschland wollen, einer Studie zufolge, nach der Corona-Krise am Homeoffice festhalten - auch in der Industrie. Für die Zeit nach der Krise planen demnach etwa 37 Prozent der Unternehmen, Homeoffice einzusetzen.
Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie über die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden. Hier der aktuelle Stand der Lockerungen in den Ländern in ausgewählten Lebensbereichen. (Stand 6.8. mittags)