Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.

Wenn ein Mitarbeiter fahrig und verändert zur Arbeit erscheint, kann das viele Gründe haben - einer davon könnten Drogen sein. Doch was kann der Chef dann tun, um Gewissheit zu haben? Darf er Angestellte zu einem Drogentest zwingen?

Erstmals seit Monaten haben wieder weniger Unternehmen in Deutschland Insolvenz beantragt. Auch die Zahl der Verbraucherpleiten sank deutlich. Der wirtschaftliche Druck trifft Branchen jedoch unterschiedlich hart.

Der Anteil befristeter Jobs geht zurück. Es trifft aber weiterhin vor allem Menschen am Anfang ihres Berufslebens. Gegen den geplanten Ausbau der Befristungsmöglichkeiten hat sich Widerstand formiert.

Das Büro ist mehr als Arbeitsplatz: Ort der Freund- und Feindschaften, der Partnersuche, für Klatsch, Tratsch und Intrigen. Doch Pandemie und Wirtschaftsflaute sind ihm nicht gut bekommen. Das wird Folgen auch für die Entwicklung unserer Städte haben.

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist gestiegen. Im Juni beantragten 13,9 Prozent mehr Unternehmen Regelinsolvenzverfahren als im Vorjahresmonat. Im Mai hatte es einen Anstieg von 3,1 Prozent gegeben.

Der DGB warnt vor mehr Minijobs in Rheinland-Pfalz. Jeder siebte Beschäftigte im Land sei im Haupterwerb ein Minijobber, so die DGB-Landesvorsitzende. Damit liege das Land an der Spitze aller Bundesländer.

Wenn es heiß wird, lässt die Leistungsfähigkeit nach. Ab 26 Grad gibt es deshalb Empfehlungen an den Arbeitgeber, wie Abhilfe zu schaffen ist. Ab 30 Grad verpflichtende Regeln.

Das Risiko, sich Bettwanzen durch eine Reise ins Haus zu holen, ist gar nicht so gering. Was dann hilft und was man vorbeugend tun kann - Bärbel Holl, 1. Vorsitzende des Vereins zur Förderung ökologischer Schädlingsbekämpfung, erklärt es.

Auch nach dem Ende der Covid-19-Pandemie arbeiten viele Menschen weiterhin von zu Hause. 24,2 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland waren im Jahr 2022 zumindest gelegentlich im Homeoffice.

Im Mai 2023 verbuchten die heimischen Beherbergungsbetriebe 47 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Damit wurde das Vor-Corona-Niveau wieder übertroffen: Gegenüber Mai 2019 lagen die Übernachtungszahlen 5,8 Prozent höher.

Die Suche nach Mitarbeitern vermiest vielen Unternehmen heute schon das Geschäft. Mehr noch: Die Aussichten werden nicht besser. Die arbeitende Bevölkerung schrumpft weiter. Doch diese unbequeme Wahrheit will offenbar niemand hören. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag von Albrecht von Bonin.