Der Zoll zieht Bilanz: Im Jahr 2025 führt das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe die Statistik der eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren an. Mit einer Gesamtschadenssumme von 675 Millionen Euro und neuen digitalen Befugnissen verschärft die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ihr Vorgehen gegen illegale Beschäftigungsstrukturen.
Die Arbeitskosten im Gastgewerbe in Deutschland sind bis zum Jahr 2025 auf 27,40 Euro je Arbeitsstunde gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Im Jahr 2020 hatten die Kosten noch bei 20,90 Euro gelegen. Daraus ergibt sich ein Anstieg um 31,1 Prozent innerhalb von fünf Jahren.
Wegen der weltweiten Krisen wollen die Unternehmen in Deutschland nach Angaben des Ifo-Instituts mehr Stellen abbauen. Das entsprechende Beschäftigungsbarometer sank im März um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren.
Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Arbeitskosten in der EU. Im vergangenen Jahr verteuerte sich die Arbeitsstunde weiter. Wie steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarn da?
Die Datenschutz-Grundverordnung ist vor rund zwei Jahren in Kraft getreten und soll den Schutz der persönlichen Daten der EU-Bürger sicherstellen. Wie Statista nun ermittelt hat, sind die beiden größten Datensünder der Europäischen Union touristische Unternehmen.
Der Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland stieg im Juli um 21,9 Prozent gegenüber dem Juni dieses Jahres. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war der Umsatz jedoch um 26,8 Prozent geringer.
Überraschung: Die Schweiz hat die meisten Bierbrauereien je eine Million Einwohner im europäischen Vergleich. In Deutschland kommen dagegen nur 19 Brauereien auf ein Million Einwohner.
Kurzarbeiter- und Insolvenzgeld sind für viele in der Krise eine große Hilfe. Und sie reißen große Löcher in den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit. Seit Jahresbeginn gingen die Einnahmen um mehr als 1,2 Milliarden Euro zurück. Die Ausgaben stiegen um knapp 17,4 Milliarden Euro.
Der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienenden hat sich zwischen 2014 und 2018 leicht verringert. 2018 erzielten Besserverdienende das 3,27-Fache des Bruttostundenverdiensts von Geringverdienenden, während es 2014 noch das 3,48-Fache gewesen war.
Durch die Corona-Krise hat sich die Lage am Ausbildungsmarkt, nach Angaben von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, weiter verschlechtert. Der Ausbildungsmarkt sei geschrumpft: Acht Prozent weniger Ausbildungsplätze, aber auch acht Prozent weniger Bewerberinnen und Bewerber.
Der TÜV Rheinland und der DEHOGA Nordrhein starten ein Programm für zusätzliche Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im Hotel- und Gaststättengewerbe. Ziel sei es, in einer ersten Pilotphase bis Ende 2020 rund 500 Betriebe mit freiwilligen, unangekündigten Audits zu überprüfen.
Fachmessen könnten langfristig zu den Verlierern der Corona-Pandemie gehören. 39 Prozent der deutschen Industriefirmen gaben bei einer Umfrage an, dass sie nach der Krise ihr Engagement verringern wollen. Für die Stadthotellerie ist das eine weitere schlechte Nachricht.