2021 in die Selbstständigkeit starten – Darauf sollten Gründer achten

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Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchte, sieht sich auf Grund der Corona-Pandemie aktuell mit diversen Schwierigkeiten konfrontiert. Um diesen begegnen zu können, ist es wichtig, sich wirtschaftliches Fachwissen anzueignen und die notwendigen Behördengänge digital zu erledigen. Zudem ist es ratsam, eine solide Finanzplanung zu erstellen. Dies ist ebenfalls online möglich. Finanzielle Unterstützung bekommen Gründerinnen und Gründer aktuell von unterschiedlichen Seiten. Wichtig ist es, dass alle für die jeweilige Branche notwendigen Hygienekonzepte eingehalten werden. Dieser Artikel erläutert, worauf Menschen achten sollen, die 2021 in die Selbständigkeit gehen wollen.

Krise in eine berufliche Chance ummünzen

Die Corona-Pandemie hat für viele Menschen negative wirtschaftliche Auswirkungen. Einige sind in Kurzarbeit und verdienen deutlich weniger als bisher. Andere haben ihre Stelle komplett verloren oder dürfen aufgrund von Lockdowns aktuell nicht tätig werden. Diese Situation ist für zahlreiche Haushalte belastend, da sie nicht mehr das nötige Geld zur Verfügung haben, um ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Das entsprechende Hilfen seitens des Bundes nicht oder verspätet ankommen, verschärft die Situation noch zusätzlich.

Immer mehr Betroffene entscheiden sich deshalb dafür, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Sie begegnen der Pandemie aktiv und finden kreative Wege, um Umsätze zu generieren. Einige konzentrieren sich auf Nischenangebote, während andere ihren Traum von einem klassischen Unternehmen wahr werden lassen. Aktuell ist es jedoch unerlässlich, digitale Technologien zu nutzen, um die eigenen Services anzubieten. Hierdurch ist ein reger Austausch mit der Zielgruppe möglich und die eigenen Dienstleistungen können Corona konform durchgeführt werden.

Fachwissen ist wichtig

Wer sich selbstständig machen möchte, braucht ein fundiertes Wirtschaftswissen. Aktuell ist es aufgrund von Corona-Beschränkungen allerdings nicht oder nur eingeschränkt möglich, an Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen. Das ist jedoch dringend erforderlich, um sich notwendige Kompetenzen für die Gründung und Führung eines Unternehmens anzueignen. Solche Kurse vermitteln sowohl theoretisches Hintergrundwissen als auch praktische Erfahrungen.

Im Rahmen der Pandemie haben sich diverse digitale Angebote etabliert, an denen Interessierte teilnehmen können. Coaches, die bisher vor Ort ihre Leistungen angeboten haben, nutzen und digitale Kanäle, um ihr Wissen mit Gründenen teilen zu können. Die verschiedenen Angebote betreffen Finanzen und Steuern ebenso wie Marketing und Vertrieb, Arbeitssicherheit, das Personal und Arbeitsrecht sowie vieles mehr. Abhängig von der Art des Unternehmens, das gegründet werden soll, können so gezielt Bildungsangebote genutzt werden.

​​​​​​​​​​​​​​Behördengänge online erledigen

Auf dem Weg in die Selbständigkeit müssen verschiedene bürokratische Aufgaben erledigt werden. Unter anderem ist es notwendig, eine Steuernummer zu beantragen, ein Gewerbe anzumelden und sich gegebenenfalls Patente zu sichern. All diese Schritte machten früher einen Besuch auf diversen Ämtern unvermeidlich. Aufgrund der Corona-Pandemie sollen Kontakte aber nach Möglichkeit beschränkt werden. Deswegen stellen viele Behörden ihre Services online zur Verfügung, auch wenn es hierbei gelegentlich noch zu Schwierigkeiten bei der Kontaktaufnahme kommt.

Für Gründer und Gründerinnen bringt die Krise somit ein Plus an Komfort mit sich. Sie sind nicht mehr dazu verpflichtet, persönlich bei den Ämtern vorstellig zu werden, sondern können notwendige Dokumente über das Internet einreichen. Hierbei kann es notwendig werden, digitale Unterschriften zu nutzen. Hierdurch weisen die Gründer und Gründerinnen ihre Identität nach und stellen den Ämtern alle Dokumente zur Verfügung, die diese für die Bearbeitung des jeweiligen Antrags benötigen.

Auf eine solide Finanzplanung setzen

Im Rahmen einer Selbständigkeit ist eine solide Finanzplanung unerlässlich. Abhängig vom Unternehmen werden verschiedene Ressourcen benötigt, um überhaupt tätig werden zu können. Des Weiteren kann ein Personalbedarf bestehen, wenn die selbstständige Tätigkeit nicht in Eigenregie durchgeführt werden kann. In einigen Fällen ist es zudem nötig, Gewerbeimmobilien anzumelden, um vor Ort präsent zu sein. Ferner fallen Kosten an, wenn ein eigener Onlineshop ins Leben gerufen und bekannt gemacht werden soll. Im Rahmen der Pandemie kann es zudem notwendig sein, den Betrieb mit Corona-Schnelltests auszustatten.

Bei der Planung des eigenen Unternehmens ist es deswegen unerlässlich, einen konkreten Finanzplan zu erstellen. In diesem sind alle zu erwartenden Kosten aufgeführt und werden den Umsätzen gegenübergestellt, die mit dem Betrieb erwirtschaftet werden sollen. Ein solcher Finanzplan ist beispielsweise hilfreich, um einen Kredit zu beantragen oder Sponsoren für die eigene Idee zu gewinnen. Letzteres ist beispielsweise über Crowdfunding möglich.

Finanzielle ​​​​​​​Unterstützung für die Gründung

Viele Gründer setzen auf digitale Technologien, um sich die für Ihr Projekt notwendigen finanziellen Mittel zu sichern. So gibt es beispielsweise diverse Anbieter, die Onlinekredite zur Verfügung stellen. Hier ist es leicht möglich, die Kreditkonditionen zu vergleichen, Bonitätsnachweise einzureichen und einen Kreditvertrag abzuschließen. Die Bearbeitung der Kreditanträge erfolgt in der digitalen Welt ausgebrochen schnell, sodass das benötigte Geld innerhalb kürzester Zeit auf dem Konto ist.

Es gibt aber noch viele weitere Wege, auf denen Geld für das eigene Projekt generiert werden kann. Beispielsweise bieten die einzelnen Bundesländer verschiedene Förderprogramme für Existenzgründerinnen, die ihnen die ersten Schritte erleichtern sollen. Im Rahmen einer Existenzgründungsberatung können entsprechende Informationen eingeholt werden. Wer hingegen auf private Investoren setzen möchte, sollte sein Projekt auf verschiedenen Crowdfunding-Plattformen vorstellen.

​​​​​​​Hygienekonzepte können notwendig werden

Im Rahmen der Corona-Krise sind die Regeln und Vorgaben, an die sich Existenzgründer zu halten haben, ebenso exponentiell gestiegen wie die Infektionszahlen. Gründer müssen daher in vielfältigen Branchen konkrete und professionelle Hygienekonzepte vorlegen, um überhaupt tätig werden zu dürfen. Diese müssen mit allen geltenden Corona-Bestimmungen kompatibel sein, um zugelassen zu werden.

Da sich die Bestimmungen und Vorgaben immer wieder ändern, ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Deswegen ist es für die Selbständigen in spe ratsam, sich professionelle Hilfe an die Seite zu holen. Im Rahmen einer Existenzgründerberatung geben Fachleute viele nützliche Tipps und Tricks, die bei der Gründung des eigenen Unternehmens von Vorteil sind. Die einzelnen Stellen kennen sich mit den rechtlichen Vorgaben hervorragend aus und helfen somit bei der Erstellung eines verlässlichen und praxisnahen Hygienekonzepts.

Fazit

Die Corona-Pandemie ist schrecklich, sie bietet jedoch auch die Chance für einen Neuanfang. Wer immer schon mit dem Gedanken gespielt hat, sich selbständig zu machen, hat jetzt viele Möglichkeiten, um kreativ zu werden. Vielen wird nun schmerzhaft bewusst, welche Bedeutung die Digitalisierung für die Arbeitswelt bereits hat. Wer sich in diesem Bereich auskennt und digitale Technologien für das eigene Geschäftsmodell nutzen kann, hat große Wettbewerbsvorteile.


 

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