Auch im Restaurant: Fast 40 Prozent wollen bei Weihnachtsausgaben sparen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Wegen der stark gestiegenen Preise sparen viele Menschen nach einer neuen Umfrage bei den Weihnachtsausgaben. Demnach wollen 39 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem Jahr weniger Geld für Geschenke, Festessen, Restaurantbesuche und Feiern ausgeben, wie das Umfrageinstitut Yougov im Auftrag des Onlineportals Check24 ermittelt hat.

Fast ein Viertel - 23 Prozent - wollen laut Umfrage sogar «deutlich» reduzieren. Die Meinungsforscher hatten für die repräsentative Erhebung Ende November 2246 Menschen befragt.

 

Auf der anderen Seite wollen zwölf Prozent mehr ausgeben, drei Prozent sogar «deutlich mehr». Absehbar ist, dass nicht wenige Verbraucher in der Weihnachtszeit ihr Konto überziehen werden: Acht Prozent sagten, dass sie die Ausgaben für Geschenke etc. über Dispokredit finanzieren. Umgerechnet auf die erwachsene Bevölkerung in Deutschland wären das 5,5 Millionen Menschen.

Im vergangenen Jahr war laut Check24 der Anteil der Menschen, die weihnachtsbedingt ihre Konten überzogen, noch sechs Prozentpunkte höher. Die Verbraucherinnen und Verbraucher agierten in diesem Jahr klüger, wenn sie die hohen Zinsen für Dispokredite vermieden, sagte Stefan Eckhardt, Leiter des Kreditgeschäfts bei Check24.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die vom Dehoga befragten Gastgewerbebetriebe in Mecklenburg-Vorpommern melden für Januar bis September 2026 sinkende Umsätze. 84,7 Prozent beobachten geringere Gästeausgaben, fast die Hälfte beurteilt die wirtschaftlichen Aussichten für das vierte Quartal als eher schlecht oder sehr schlecht.

Wem wie viel Pausenzeit während der Arbeit zusteht, ist gesetzlich klar geregelt. Doch wie sieht das mit der Aufteilung aus: Kann der Arbeitgeber einfach vorschreiben, wann man zu pausieren hat?

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September wieder unter die Drei-Millionen-Grenze gefallen. Dennoch fällt die Herbstbelebung in diesem Jahr schwach aus.

Destatis meldet für 2025 einen Anteil von 56 Prozent Beschäftigten mit Einwanderungsgeschichte unter Köchen. Im gastronomischen Service lag er bei 47 Prozent, im Hotelservice bei 40 Prozent.

Die Unternehmen in Deutschland treten beim Stellenabbau auf die Bremse. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts ist den dritten Monat in Folge gestiegen. Eine echte Erholung sei aber noch nicht in Sicht, so das Institut.

Wer in den Feierabend geht, möchte bis zur nächsten Schicht nicht über die Arbeit nachdenken. Doch was passiert, wenn in der Zwischenzeit eine wichtige Nachricht eingeht? Müssen Arbeitnehmer diese auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit beantworten?

„Nachhaltiges Hotel“, „umweltfreundliches Frühstück“ oder „klimaneutrale Übernachtung“: Seit dem 27. September gelten strengere Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Hotels und Restaurants sollten ihre Werbung auf Websites, in Buchungsstrecken, auf Speisekarten und in weiteren Materialien überprüfen.

Eine NGG-Sonderauswertung des DGB-Ausbildungsreports 2026 weist auf hohe psychische Belastungen und Überstunden unter Auszubildenden im Hotel- und Gastgewerbe hin. Die Gewerkschaft bewertet die Zahlen kritisch und verweist auf Personalmangel und Arbeitsverdichtung.

37 Prozent der Menschen ab 14 Jahren nutzen KI-Onlinetools mindestens wöchentlich, nach 22 Prozent im Vorjahr. Die ARD/ZDF-Medienstudie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

Prompten, recherchieren, automatisieren: Wie wichtig wird Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt? Einer repräsentativen Umfrage der IU Internationalen Hochschule in Erfurt zufolge erwarten etwas mehr als die Hälfte der Arbeitnehmenden, dass KI-Kompetenzen wichtige Voraussetzung für den Jobeinstieg werden.