Auch in Hessen erreichen Tourismuszahlen knapp Vorkrisen-Niveau

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Tourismuszahlen in Hessen haben im Juli 2022 fast wieder das Niveau von der Zeit vor der Coronakrise erreicht. Die Beherbergungsbetriebe begrüßten im zurückliegenden Monat gut 1,4 Millionen Gäste, rund zwei Prozent weniger als im Juli 2019, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Die Zahl der Übernachtungen lag bei 3,3 Millionen - dies ist im Vergleich zum Juli 2019 ebenfalls nur noch ein leichtes Minus von zwei Prozent.

Im Vergleich zum Juni 2022 kletterte die Gästezahlen um mehr als zwei Drittel nach oben und die Übernachtungszahlen um rund die Hälfte, wie das Landesamt mitteilte.

Beim Blick auf das gesamte erste Halbjahr 2022 wird die Coronakrise noch deutlich sichtbar. Von Januar bis Juni 2022 empfingen die hessischen Beherbergungsbetriebe 5,1 Millionen Gäste - rund ein Drittel weniger als noch im ersten Halbjahr 2019. Wie die Statistiker erläuterten, verringerte sich in diesem Zeitraum die Zahl der Inlandsgäste um rund ein Viertel, die Zahl der Besucher aus dem Ausland um mehr als die Hälfte. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer senkt ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich. Erwartet wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sprach von einer Doppelkrise.

Ob bei der Handwerkerrechnung, im Restaurant oder am Freibadkiosk: Fehler passieren. Mal wird zu viel berechnet, mal zu wenig. Für Betroffene stellt sich dann die Frage: Was tun? Müssen Sie auf den Fehler hinzuweisen?

Hafer, Soja, Mandel: Pflanzendrinks sind im Trend – und in der Diskussion. Sind sie tatsächlich gesünder als Kuhmilch, besser fürs Klima oder automatisch die richtige Wahl bei Allergien? Ein Faktencheck zeigt: Vieles ist pauschal falsch – manches stimmt weitgehend.

Das Gastgewerbe gehört weiterhin zu den Branchen mit einer überdurchschnittlich hohen Insolvenzquote in Deutschland. Laut Destatis lag die Zahl der Insolvenzen im Februar 2026 deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt.

Die Finanzierung von Urlaubsreisen stellt für einen Teil der Bevölkerung eine Herausforderung dar. Wie aus einer aktuellen Erhebung hervorgeht, schränken finanzielle Engpässe die Reiseplanungen für zahlreiche Bürger ein, obwohl das grundsätzliche Interesse weiterhin besteht.

Eine Umfrage zeigt, dass viele Urlauber nicht auf die Kosten medizinischer Notfälle im Ausland vorbereitet sind. Viele Reisende müssen Arztrechnungen vor Ort per Vorkasse begleichen, verfügen jedoch über keine ausreichenden Rücklagen.

Sogenannte Mikroaggressionen wirken oft harmlos, können aber das Selbstvertrauen und die Energie von Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen. Was hilft, um sich im Arbeitsalltag davon abzugrenzen?

Destatis meldet für März 2026 sinkende reale Umsätze im Gastgewerbe. Der DATEV Mittelstandsindex weist dagegen für April nominale Zuwächse aus, insbesondere im Gastgewerbe.

Mobile Zahlungen mit Smartphone oder Smartwatch werden in Deutschland häufiger genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie des EHI Retail Institute zu Bezahlverfahren im Handel und im Online-Geschäft.

Die Produktion von Fleischersatzprodukten in Deutschland ist 2025 erstmals seit Jahren leicht zurückgegangen. Gleichzeitig stieg nach Angaben von Destatis sowohl die Fleischproduktion als auch der rechnerische Fleischverbrauch pro Kopf.