Beschäftigtenzahlen im Gastgewerbe sinken im Corona-Jahr leicht

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Trotz der massiven Belastungen, die die Coronakrise für die Unternehmen in Gastronomie und Hotellerie mit sich gebracht haben, ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nur vergleichsweise leicht gesunken. Im Oktober gab es im Gastgewerbe 1.035.600 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte – dies waren 6,5 Prozent bzw. 72.000 weniger als im Oktober 2019. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen lag im Oktober zwar um rund 50 Prozent unter dem Vorjahreswert, aber immerhin auch noch bei mehr als 17.000.

Hier zeigt sich zweierlei sehr deutlich, so der DEHOGA: Die Unternehmer stellten sich auch in dieser existenziellen Krise der Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und setzten ganz klar auf die dauerhafte Zusammenarbeit statt auf Entlassungen. Gleichzeitig wirke das Instrument der Kurzarbeit, ohne die die Betriebe in einem Jahr mit vier Shutdown-Monaten finanziell definitiv nicht in der Lage gewesen wären, die Beschäftigung in dieser Höhe aufrecht zu erhalten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Auch im Schreiben wächst die Nachfrage nach intensiveren, persönlich ausgerichteten Formaten, fernab vom Alltag. Die Autorin Sylvia Deloy veranstaltet gemeinsam mit der Coachin Anja Eigen das Schreibretreat „Zeit für Geschichten“. Es findet vom 7. bis 10. Juni 2026 im Wellnesshotel Bayerwaldhof im Bayerischen Wald statt.

Im Jahr 2025 haben in Deutschland rund 461.800 Personen eine duale Berufsausbildung aufgenommen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, entspricht dies einem Rückgang von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Steigende Lebenshaltungskosten sind laut einer aktuellen Umfrage die größte finanzielle Sorge in der deutschen Bevölkerung. Auffällig: Besorgter als Niedrigverdiener sind demnach diejenigen mit mittleren oder hohen Einkommen.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Januar 2026 laut Destatis gestiegen. Besonders häufig betroffen war das Gastgewerbe, während die Forderungssummen deutlich zurückgingen.

Mitarbeitende, die zur Zigarette greifen, kosten Arbeitgeber bares Geld. Die durch Raucherpausen verlorene Arbeitszeit summiert sich im Jahr schnell auf mehrere Arbeitstage pro Person. Hinzu kommen häufigere gesundheitsbedingte Ausfälle. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es daher sinnvoll, Angestellte bei der Tabakentwöhnung aktiv zu unterstützen.

Wie lang erhalten Beschäftigte bei Krankheit weiter Lohn? Darüber wird in der Politik immer wieder diskutiert. Was die aktuellen Regeln besagen und was bei mehreren Krankheiten gilt. Ein Überblick.

Der Vorgesetzte nervt, die Kunden sowieso: Doch was davon darf ich nach außen tragen? Und wann handelt es sich eigentlich um ein Geschäftsgeheimnis? Ein Arbeitsrechtler klärt auf.

Auch wer gekündigt wurde, kann noch bei einer Betriebsratswahl kandidieren – und muss dafür Kontakt zur Belegschaft aufnehmen können. Wird der Zugang zum Betrieb komplett verwehrt, kann es sich um eine unzulässige Wahlbehinderung handeln.

Reisebüros und Reiseveranstalter stellen sich aufgrund des Nahost-Konflikts auf deutlich schlechtere Geschäfte und steigende Preise ein. Im März hat sich das Geschäftsklima in der Branche deutlich abgekühlt, wie das Ifo Institut in München mitteilt.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe hat Anfang 2026 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Gleichzeitig bleiben offene Stellen deutlich unter den Werten von 2019, während sich die Arbeitslosigkeit unterschiedlich entwickelt.