DEHOGA Rheinland-Pfalz kürt Landesjugendmeister 2026 im Gastgewerbe

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Bei den Landesjugendmeisterschaften des DEHOGA Rheinland-Pfalz sind am 17. März 2026 in Altrip die besten Auszubildenden der gastgewerblichen Berufe ausgezeichnet worden. Wie der Verband mitteilt, fand der Wettbewerb im Hotel Darstein in den Rheinauen statt.

Wettbewerb mit 24 Auszubildenden

Nach Angaben des DEHOGA Rheinland-Pfalz hatten sich 24 Auszubildende aus den Bereichen Hotelfach, Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie sowie Küche über einen digitalen Vorentscheid am 27. Januar qualifiziert.

Der Wettbewerb umfasste theoretische und praktische Prüfungen. Parallel bereiteten die Teilnehmer ein Vier-Gang-Menü für einen Gala-Abend mit mehr als 100 Gästen vor, darunter Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden, wie der Veranstalter mitteilt.

Aussagen aus Politik und Verband

DEHOGA-Präsident Gereon Haumann verwies in seiner Rede laut Mitteilung auf die seit dem 1. Januar 2026 geltende reduzierte Mehrwertsteuer auf Speisen. Wörtlich sagte er: „Es ist ein gemeinsamer Erfolg unserer Branche, dass die Politik Wort gehalten hat und seit dem 1. Januar 2026 dauerhaft der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 % auf Speisen gilt.“

Weiter erklärte Haumann: „Allein in den letzten zwei Jahren sind rund 10 % unserer Betriebe aufgrund von Insolvenzen oder Betriebsaufgaben dauerhaft vom Markt verschwunden.“

Die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Tourismusministerin Daniela Schmitt würdigte die Teilnehmer in ihrer Ansprache. Sie sagte laut Mitteilung: „In einer Branche, die von Leidenschaft, Kreativität und höchster Servicequalität lebt, sind es junge, engagierte Fachkräfte wie Sie, die die Zukunft gestalten.“

Auch die 77. Deutsche Weinkönigin Anna Zenz sprach zu den Teilnehmern und rief nach Angaben des Veranstalters dazu auf, den Austausch zwischen Weinbau und Gastgewerbe zu intensivieren.

Sieger vertreten Rheinland-Pfalz bei Bundeswettbewerb

Am Ende des Wettbewerbs wurden die Sieger in den einzelnen Ausbildungsberufen bekannt gegeben. Die Erstplatzierten werden Rheinland-Pfalz bei den DEHOGA-Bundesmeisterschaften im Oktober 2026 in Mainz vertreten, wie der Verband mitteilt.

Im Ausbildungsberuf Hotelfach belegte Anna-Lena Krischel vom Weinromantikhotel Richtershof den ersten Platz, gefolgt von Kalea Barradas Pombeiro vom Atrium Hotel Mainz und Lisette Josefa Wittek vom Hotel René Bohn.

In der Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie gewann Philipp Kallfels vom Wein- und Tafelhaus vor Melissa Klaus vom Schloss Lieser und Saskia Bendler vom Hotel Heinz.

Im Ausbildungsberuf Koch setzte sich Jakob Gauch von Jordan’s Untermühle durch. Die Plätze zwei und drei gingen an Aldi Afdal vom Hotel Restaurant Zur Marienburg sowie Niklas Balzer vom Land & Golf Hotel Stromberg.

Hotelfach:

1. Platz: Frau Anna-Lena Krischel, Weinromantikhotel Richtershof, 54486 Mühlheim

2. Platz: Frau Kalea Barradas Pombeiro, Atrium Hotel Mainz, 55126 Mainz

3. Platz: Frau Lisette Josefa Wittek, Hotel René Bohn, 67063 Ludwigshafen am Rhein

Fachfrauen/Fachmänner für Restaurants & Veranstaltungsgastronomie

1.Platz: Herr Philipp Kallfels, Wein- und Tafelhaus, 54349 Trittenheim

2.Platz: Frau Melissa Klaus, Schloss Lieser, 54470 Lieser

3. Platz: Frau Saskia Bendler, Hotel Heinz, 56203 Höhr-Grenzhausen


Köchin/Koch:

1. Platz: Herr Jakob Gauch, Jordan’s Untermühle, 55278 Köngernheim

2. Platz: Herr Aldi Afdal, Hotel Restaurant Zur Marienburg, 56862 Pünderich

3. Platz: Herr Niklas Balzer, Land & Golf Hotel Stromberg, 55442 Stromberg

Wettbewerb im Mitgliedsbetrieb

Die Veranstaltung fand laut DEHOGA Rheinland-Pfalz im Mitgliedsbetrieb Hotel Darstein statt. Der Verband dankte in seiner Mitteilung dem Gastgeber sowie mehreren Sponsoren und Partnern, darunter Unternehmen aus der Lebensmittel-, Getränke- und Automobilbranche sowie Bildungseinrichtungen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In vielen Betrieben des Gastgewerbes wird derzeit diskutiert, wie mit der ermäßigten Mehrwertsteuer bei Frühstücksbuffets und Pauschalen umgegangen werden muss. Ein aktuelles Schreiben des Bundesfinanzministeriums liefert hier Aufklärung.

Wer in seinem Job das Internet nutzt, bekommt im Schnitt 53 berufliche Mails pro Tag. Der Umfang der E-Mail-Kommunikation im Berufsleben nimmt damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich zu.

Jeder Vierte in Deutschland findet einer aktuellen Umfrage zufolge den für 2026 festgelegten Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde genau richtig. 40 Prozent finden den neuen Mindestlohn dagegen etwas oder sogar viel zu niedrig.

Seit Anfang des Jahres gelten neue, erhöhte Sätze für die Ausgleichsabgabe. Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen müssen die Beschäftigungsdaten für das Vorjahr bis Ende März melden. Für das Kalenderjahr 2026 greift dabei erstmals eine neue Berechnungsgrundlage, die auf im Vorjahr erhöhten Sätzen basiert.

Seit dem 1. Januar 2026 unterliegen Betriebe in Deutschland einer erweiterten Mitteilungspflicht, wenn sie Personal aus Nicht-EU-Staaten rekrutieren. Arbeitgeber sind nun gesetzlich dazu verpflichtet, Drittstaatsangehörige bereits im Rahmen des Anwerbeprozesses über verfügbare arbeits- und sozialrechtliche Beratungsangebote aufzuklären.

Die Bundesregierung hat die Sachbezugswerte für das Jahr 2026 angepasst. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Gastronomie und Hotellerie ändern sich damit die Sätze für freie Verpflegung und Unterkunft.

KI boomt, aber Empathie bleibt gefragt. Warum Bau und Pflege Gewinner sind, Löhne steigen - und welche Branchen jetzt zittern müssen. Das steckt hinter den sechs Jobtrends im neuen Jahr.

Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland ist offen für einen Jobwechsel. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Jobportals Indeed unter 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Dezember 2025 ergeben.

Viele Beschäftigte gehen trotz gesundheitlicher Beschwerden zur Arbeit, andere melden sich jedoch auch mal krank, obwohl sie arbeitsfähig sind. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag der Pronovia BKK hervor.

Von Hotels bis Autobauer: Die Zahl der Insolvenzen ist 2025 höher gewesen als zur Finanzkrise 2009. Warum Experten keine schnelle Erholung sehen und was das für Mittelständler bedeutet.