Eierverbrauch in Deutschland steigt auf 252 Stück pro Kopf

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Der Konsum von Eiern in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft belief sich der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr 2025 auf 252 Stück. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um vier Eier pro Person.

Insgesamt kletterte der Nahrungsverbrauch inklusive verarbeiteter Produkte auf 21 Milliarden Eier, was einem Zuwachs von 1,6 Prozent gleichkommt. Als mögliche Ursachen für diese Entwicklung führt die Behörde die Funktion des Eis als kostengünstige Quelle für hochwertiges Eiweiß sowie Trends zu vegetarischer Ernährung oder kohlenhydratarmen Ernährungsformen an.
 

Effizienzsteigerung in der heimischen Erzeugung

Trotz eines Rückgangs der Tierbestände verzeichnete die deutsche Eierproduktion ein leichtes Plus. Wie das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft mitteilt, sank der Bestand an Legehennen im Jahr 2025 um 400.000 Tiere auf insgesamt 51,1 Millionen. In dieser Statistik sind auch Schätzwerte für Kleinbetriebe mit weniger als 3.000 Haltungsplätzen enthalten. Den Ausschlag für die stabilen Produktionszahlen gab die gestiegene Legeleistung, die von 295 Eiern je Henne im Vorjahr auf nun 299 Stück kletterte. Die gesamte Inlandserzeugung lag bei 15,3 Milliarden Eiern, womit der Eigenbedarf der Bundesrepublik zu 72 Prozent aus heimischen Quellen gedeckt werden konnte.

Verschiebungen im Außenhandel und Importstruktur

Beim Blick auf den grenzüberschreitenden Warenverkehr zeigen sich gegensätzliche Entwicklungen. Während die Einfuhr von Schaleneiern im Jahr 2025 um 1,3 Prozent zurückging, stiegen die Importe von verarbeiteten Eiprodukten wie Vollei, Eigelb oder Eiweiß in flüssiger, getrockneter oder gefrorener Form um sechs Prozent an. Der wichtigste Handelspartner für den deutschen Markt bleiben die Niederlande, aus denen 69 Prozent der importierten Schaleneier stammten. Dahinter folgen Polen mit einem Anteil von 16 Prozent und Belgien mit 3,4 Prozent als weitere bedeutende Lieferländer für den hiesigen Bedarf.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Nachdem viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie dem Thüringer Gastgewerbe den Rücken gekehrt haben, hat die Branche die Lücken verstärkt mit ausländischen Mitarbeitern gefüllt. Ihre Zahl ist um 63 Prozent gestiegen.

Die Frankfurter Mook Group kritisiert in einem Newsletter die wachsende Bürokratiebelastung in der Gastronomie. Das Unternehmen verweist auf Zahlen des DEHOGA und fordert einen Abbau regulatorischer Vorgaben.

Laut der aktuellen ifo Konjunkturumfrage sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen aus Beherbergung und Gastronomie wirtschaftlich bedroht. Als Belastungen nennen die Betriebe unter anderem schwache Nachfrage, steigende Kosten und Bürokratie.

Trotz Firmenwagen das Privatauto genutzt? Wer so Dienstreisen macht, riskiert den Verlust des möglichen Steuervorteils. Warum Finanzämter künftig noch genauer hinschauen dürften.

Ein neuer Bewertungsreport von HolidayCheck untersucht Unterschiede im Umgang mit Online-Bewertungen zwischen den Generationen. Besonders die Generation Z bewertet laut Umfrage spontaner und stärker emotional geprägt.

Wenn der Chef die Urlaubswünsche für das ganze Jahr haben möchte, fängt das große Grübeln an. Denn nicht immer ist alles schon durchgeplant. Darf er das überhaupt verlangen?

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat entschieden: Wer für Unternehmen schlechte Google-Bewertungen entfernen oder beanstanden will, benötigt dafür unter Umständen eine rechtliche Zulassung. Hotelverband und DEHOGA sagen, was dies für das Gastgewerbe bedeutet.

Für einen Liter Benzin musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April fünf Minuten arbeiten. Der Ölpreisanstieg durch den Iran-Krieg ist aber weniger heftig als nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs.

Bei den Firmenpleiten in Deutschland zeichnet sich aktuell keine Entspannung ab: Neue Höchstwerte gab es im April in den Bereichen Hotel und Gastronomie sowie Grundstücks- und Wohnungswesen.

Nur noch dies und das erledigen, immer ansprechbar sein und dann auch noch Meetings: Viele Menschen leiden unter zermürbendem Stress im Job. Leider lässt sich der nicht immer vermeiden. Aber: Mit ein paar einfachen Strategien lässt er sich besser managen.