Erdbeere ist Deutschlands Lieblingsfrucht

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die Erdbeere ist mit großem Abstand die Lieblingsfrucht der Menschen in Deutschland. Vier von fünf Bundesbürgern zählen die roten Vitaminlieferanten zu ihren liebsten einheimischen Früchten (79 Prozent), wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab. Es folgt der Apfel auf Platz 2 - er wird von 58 Prozent der Befragten zu den Lieblingsfrüchten gezählt, noch vor der Himbeere (53 Prozent) und der Kirsche (50 Prozent).

Rhabarber und Stachelbeere landen weit hinten

Schlusslichter in der Beliebtheits-Liste der (eher) süßen Gewächse sind der Rhabarber und die Stachelbeere - beide werden von jeweils 17 Prozent der Befragten genannt.

89 Prozent der Befragten freuen sich auf die jährliche Erdbeerzeit in Deutschland, die etwa bis Ende Juni dauert. Und nur 2 Prozent der Befragten sagen von sich, dass sie Erdbeeren überhaupt nicht mögen. 

Und so essen die Bundesbürger ihre Erdbeeren gerne: pur (78 Prozent), auf einem Kuchen oder einer Torte (42 Prozent), mit Joghurt oder Quark (39 Prozent), mit Eis (34 Prozent) oder mit Sahne (33 Prozent). 17 Prozent mögen ihre Erdbeeren auch im Müsli. 

Beeren und Früchte sind vor allem Zwischendurch-Snack

«Zwischendurch» ist die Antwort auf die Frage, zu welchen Mahlzeiten die Menschen in Deutschland ihre Früchte oder Beeren essen (68 Prozent). Es folgen das Frühstück (39 Prozent), das Abendessen (17 Prozent) und das Mittagessen (13 Prozent).

Erdbeere: Keine Beere, keine Frucht - eine Scheinfrucht

3,3 Kilogramm Erdbeeren essen die Bundesbürger laut neuesten Angaben durchschnittlich im Jahr, rund 40 Prozent des deutschen Bedarfs werden laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung durch heimische Beeren gedeckt. 

Viele dürften nicht wissen, dass es sich botanisch weder um eine Beere, noch eine Frucht handelt. Das süße Fruchtfleisch der Erdbeere gilt als Scheinfrucht. Ihre eigentlichen Früchte sind die winzigen Nüsse außen an der Erdbeere, auch Achänen genannt. In ihnen befinden sich die Samen, ungefähr 200 bei einer durchschnittlichen Erdbeere.

Erdbeeren bestehen zwar zu 90 Prozent aus Wasser - sie enthalten aber mehr Vitamin C als Orangen. Zahlreiche Ballaststoffe, Eisen, Kalium und wichtige Vitamine wie B9 (Folat) und B2 lassen sich darin finden. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung schützen Erdbeeren vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, töten Krankheitskeime ab und wirken entzündungshemmend. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Unzufrieden mit dem Arbeitszeugnis? Das müssen Sie nicht einfach hinnehmen. Der Arbeitgeber ist rechtlich dazu verpflichtet, Sie wohlwollend zu bewerten. Was das bedeutet.

Mit Freude eine sinnvolle Arbeit machen - dieses Ziel steht für viele Menschen nicht mehr an erster Stelle. Laut einer Umfrage wollen vor allem junge Leute das Leben genießen - ohne sich abzuplacken.

Schritt für Schritt steigt der Mindestlohn in Deutschland - mit positiven Effekten auf die Einkommen vieler Beschäftigter. Wie die Unternehmen konkret betroffen sind, zeigt eine Umfrage.

Der Weinkonsum in Deutschland ist rückläufig: Im Schnitt trinken die Bürger eine Flasche Wein weniger pro Jahr. Während der Schaumweinabsatz stabil bleibt, sorgen laut dem Deutschen Weininstitut vor allem gestiegene Kosten und der demografische Wandel für ein Minus beim Weinverbrauch.

Die Produktion von Fertiggerichten in Deutschland ist binnen fünf Jahren um über 25 Prozent gestiegen. Besonders Nudel- und Fleischgerichte treiben das Wachstum voran, während der zeitliche Aufwand für die private Essenszubereitung nahezu stabil bleibt.

In vielen Betrieben des Gastgewerbes wird derzeit diskutiert, wie mit der ermäßigten Mehrwertsteuer bei Frühstücksbuffets und Pauschalen umgegangen werden muss. Ein aktuelles Schreiben des Bundesfinanzministeriums liefert hier Aufklärung.

Wer in seinem Job das Internet nutzt, bekommt im Schnitt 53 berufliche Mails pro Tag. Der Umfang der E-Mail-Kommunikation im Berufsleben nimmt damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich zu.

Jeder Vierte in Deutschland findet einer aktuellen Umfrage zufolge den für 2026 festgelegten Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde genau richtig. 40 Prozent finden den neuen Mindestlohn dagegen etwas oder sogar viel zu niedrig.

Seit Anfang des Jahres gelten neue, erhöhte Sätze für die Ausgleichsabgabe. Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen müssen die Beschäftigungsdaten für das Vorjahr bis Ende März melden. Für das Kalenderjahr 2026 greift dabei erstmals eine neue Berechnungsgrundlage, die auf im Vorjahr erhöhten Sätzen basiert.

Seit dem 1. Januar 2026 unterliegen Betriebe in Deutschland einer erweiterten Mitteilungspflicht, wenn sie Personal aus Nicht-EU-Staaten rekrutieren. Arbeitgeber sind nun gesetzlich dazu verpflichtet, Drittstaatsangehörige bereits im Rahmen des Anwerbeprozesses über verfügbare arbeits- und sozialrechtliche Beratungsangebote aufzuklären.