Falsche Signale und versteckte Botschaften im Lebenslauf

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

In der Regel bemühen sich Bewerberinnen und Bewerber, ihren Lebenslauf sachlich, lückenlos und korrekt zu gestalten. Personaler können aber aus manchen Information mehr herauslesen als auf den ersten Blick ersichtlich. Wichtig ist darauf zu achten, welches Bild man einem Arbeitgeber vermitteln möchten, rät der Karrierecoach Bern Slaghuis in einem Experten-Beitrag auf Xing.

Einige Bewerberinnen und Bewerber hätten zum Beispiel die Tendenz, jeden Jobwechsel im Lebenslauf zu begründen. Mit Angaben wie «Insolvenz des Arbeitgebers», «Eigenkündigung in der Probezeit» oder «Schließung des Werks» möchten sie die Wechsel plausibel und nachvollziehbar erscheinen lassen.

 

Das führt laut Slaghuis aber eher dazu, dass man sich unnötig klein macht. Wer so vorgeht, vermittelt dem Arbeitgeber unter Umständen den Eindruck, dass er oder sie selbst ein Problem mit häufigen Jobwechseln hat.

Einen potenziellen Arbeitgeber gehen die Hintergründe zu verschiedenen beruflichen Entscheidungen aber erstmal gar nichts an, findet der Coach. Sie würden ja selbst auch nicht begründen, warum gerade eine Stelle freigeworden ist.

Bewerberinnen und Bewerber können im Lebenslauf also auf eine Begründung für Stellenwechsel ganz einfach verzichten, schreibt Slaghuis in dem Beitrag. Vielmehr sollte man darauf vertrauen, dass es in einem persönlichen Gespräch genügend Zeit geben wird über diverse Entscheidungen zu sprechen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer senkt ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich. Erwartet wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sprach von einer Doppelkrise.

Ob bei der Handwerkerrechnung, im Restaurant oder am Freibadkiosk: Fehler passieren. Mal wird zu viel berechnet, mal zu wenig. Für Betroffene stellt sich dann die Frage: Was tun? Müssen Sie auf den Fehler hinzuweisen?

Hafer, Soja, Mandel: Pflanzendrinks sind im Trend – und in der Diskussion. Sind sie tatsächlich gesünder als Kuhmilch, besser fürs Klima oder automatisch die richtige Wahl bei Allergien? Ein Faktencheck zeigt: Vieles ist pauschal falsch – manches stimmt weitgehend.

Das Gastgewerbe gehört weiterhin zu den Branchen mit einer überdurchschnittlich hohen Insolvenzquote in Deutschland. Laut Destatis lag die Zahl der Insolvenzen im Februar 2026 deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt.

Die Finanzierung von Urlaubsreisen stellt für einen Teil der Bevölkerung eine Herausforderung dar. Wie aus einer aktuellen Erhebung hervorgeht, schränken finanzielle Engpässe die Reiseplanungen für zahlreiche Bürger ein, obwohl das grundsätzliche Interesse weiterhin besteht.

Eine Umfrage zeigt, dass viele Urlauber nicht auf die Kosten medizinischer Notfälle im Ausland vorbereitet sind. Viele Reisende müssen Arztrechnungen vor Ort per Vorkasse begleichen, verfügen jedoch über keine ausreichenden Rücklagen.

Sogenannte Mikroaggressionen wirken oft harmlos, können aber das Selbstvertrauen und die Energie von Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen. Was hilft, um sich im Arbeitsalltag davon abzugrenzen?

Destatis meldet für März 2026 sinkende reale Umsätze im Gastgewerbe. Der DATEV Mittelstandsindex weist dagegen für April nominale Zuwächse aus, insbesondere im Gastgewerbe.

Mobile Zahlungen mit Smartphone oder Smartwatch werden in Deutschland häufiger genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie des EHI Retail Institute zu Bezahlverfahren im Handel und im Online-Geschäft.

Die Produktion von Fleischersatzprodukten in Deutschland ist 2025 erstmals seit Jahren leicht zurückgegangen. Gleichzeitig stieg nach Angaben von Destatis sowohl die Fleischproduktion als auch der rechnerische Fleischverbrauch pro Kopf.