Franzosen trinken zu viel Alkohol

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Knapp ein Viertel der Erwachsenen in Frankreich trinkt zu viel Alkohol. Bei den Männern liegt der Anteil mit einem riskanten Alkoholkonsum sogar bei gut einem Drittel, wie aus einer Studie der Gesundheitsbehörden hervorgeht.

Befragt wurden im vergangenen Jahr Menschen im Alter von 18 bis 75 Jahren. Seit 2017 hat sich der Anteil der Bevölkerung mit einem problematischen Alkoholkonsum demnach kaum verändert. Knapp die Hälfte der Betroffenen hatte als Bildungsabschluss maximal das Abitur. Risikogruppen sind außerdem arbeitslose Männer, Frauen mit hohen Bildungsabschlüssen und Menschen mit hohem Einkommen.

Um erfolgreicher gegen Alkoholmissbrauch vorzugehen, müssen den Menschen aus Sicht der Autoren der Studie die Risiken des eigenen Konsums besser vor Augen geführt werden.

Bislang wollten nur 23 Prozent der Betroffenen ihren Alkoholkonsum verringern, was darauf hindeute, dass Risiken beiseite geschoben würden und man von fest verankerten Trinkgewohnheiten ausgehen muss, hieß es in der Studie. Die Höhe der Besteuerung, die leichte Erhaltbarkeit im Handel sowie die Werbung der mächtigen Alkoholindustrie stehen demnach einer Alkoholprävention im Weg. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Weinlese in Deutschland hat 2026 nach Einschätzung des Deutschen Weininstituts so früh begonnen wie noch nie seit Beginn der regelmäßigen Erfassung. Die Trauben seien zwar kleiner als üblich, dafür gesund und vielversprechend. Die Ernte könnte bereits im September abgeschlossen sein.

Wenn es ums Schlafengehen geht, sind die Deutschen wahre Meister der guten Vorsätze. Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Die aktuelle Premier Inn Schlafstudie zeigt, wie es um die nächtlichen Gewohnheiten der Deutschen wirklich steht.

Das Landesarbeitsgericht Hamm sieht in einer Online-Krankschreibung ohne Arztgespräch einen gravierenden Vertrauensbruch. Welche Folgen das für Arbeitnehmer haben kann.

Das Statistische Bundesamt meldet für das zweite Quartal 2026 ein Reallohnplus von 1,5 Prozent. Während Geringverdienende und Auszubildende starke Zuwächse verzeichnen, gibt es branchenspezifische Unterschiede.

Süßwein gilt vielen als altmodisch und landet meist erst zum Dessert im Glas. Dabei passt er überraschend gut zu Käse, scharfen Gerichten oder moderner Küche. Sommeliers erklären, warum sich ein neuer Blick auf Eiswein, Tokaj und Co. lohnt.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter vom Einbruch infolge des Iran-Kriegs erholt. Auch im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Der Ifo-Index stieg um 2,1 Punkte auf 88,8 Punkte.

Der Urlaub ist geplant und genehmigt - und plötzlich kommt ein Megaauftrag oder drei Kollegen fallen spontan aus. Kann der Arbeitgeber in so einem Fall genehmigte Urlaubstage widerrufen?

 

Hotelfachleute und Köche landen im DGB-Ausbildungsreport 2026 erneut auf hinteren Plätzen. Nur 53,6 Prozent der angehenden Hotelfachleute und 58,1 Prozent der Köche sind mit ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden. Bei der fachlichen Ausbildungsqualität im Betrieb stehen Hotelfachleute auf dem letzten Platz.

Das deutsche Gastgewerbe hat im Juni 2026 real 5,1 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Besonders deutlich fällt auch die Halbjahresbilanz der Gastronomie aus, die preisbereinigt 5,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Im gesamten Gastgewerbe lag der Rückgang bei 5,2 Prozent.

Während die Umsätze im deutschen Mittelstand im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent zurückgingen, legte das Gastgewerbe um 5,9 Prozent zu. Gleichzeitig verzeichnete die Branche mit 6,5 Prozent den stärksten Lohnanstieg.