Fünf Millionen Bundesbürger planen Urlaub „auf Pump“

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Urlaubsfreuden auf Pump: Einer Umfrage zufolge sind 17 Prozent der Menschen in Deutschland bereit, die in der Corona-Pandemie ersehnte Urlaubsreise in diesem Jahr mit einem Dispositionskredit zu finanzieren. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von fünf Millionen der über 18-Jährigen, die Geld für die schönsten Wochen des Jahres ausgeben wollen oder es schon getan haben, wie das Vergleichsportal Check24 berichtete.

Den Angaben zufolge wollen 7 Prozent die kompletten Urlaubsausgaben mit dem Dispo finanzieren, 10 Prozent nur einen Teil. Die große Mehrheit (77 Prozent) der Befragten verfügt nach eigener Einschätzung allerdings über ein ausreichendes Guthaben. Weitere 4 Prozent nutzen einen Ratenkredit, der Rest machte keine Angaben.

Mehr als ein Drittel der Dispo-Nutzer (39 Prozent) benötigt demnach eine Summe von mehr als 1000 Euro für die Urlaubsfinanzierung. Etwas mehr als die Hälfte der Befragen gab an, mit bis zu 500 Euro (21 Prozent) beziehungsweise bis zu 1000 Euro (36 Prozent) ins Minus zu rutschen. «Den Urlaub per Dispo zu finanzieren hat teure Folgen, denn Überziehungszinsen von über zehn Prozent sind nicht selten», erläuterte Check24-Manager Christian Nau.

Insgesamt wollen 45 Prozent der Befragten in diesem Jahr Urlaub machen und dafür Geld ausgeben oder haben dies schon getan. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die vom Dehoga befragten Gastgewerbebetriebe in Mecklenburg-Vorpommern melden für Januar bis September 2026 sinkende Umsätze. 84,7 Prozent beobachten geringere Gästeausgaben, fast die Hälfte beurteilt die wirtschaftlichen Aussichten für das vierte Quartal als eher schlecht oder sehr schlecht.

Wem wie viel Pausenzeit während der Arbeit zusteht, ist gesetzlich klar geregelt. Doch wie sieht das mit der Aufteilung aus: Kann der Arbeitgeber einfach vorschreiben, wann man zu pausieren hat?

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September wieder unter die Drei-Millionen-Grenze gefallen. Dennoch fällt die Herbstbelebung in diesem Jahr schwach aus.

Destatis meldet für 2025 einen Anteil von 56 Prozent Beschäftigten mit Einwanderungsgeschichte unter Köchen. Im gastronomischen Service lag er bei 47 Prozent, im Hotelservice bei 40 Prozent.

Die Unternehmen in Deutschland treten beim Stellenabbau auf die Bremse. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts ist den dritten Monat in Folge gestiegen. Eine echte Erholung sei aber noch nicht in Sicht, so das Institut.

Wer in den Feierabend geht, möchte bis zur nächsten Schicht nicht über die Arbeit nachdenken. Doch was passiert, wenn in der Zwischenzeit eine wichtige Nachricht eingeht? Müssen Arbeitnehmer diese auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit beantworten?

„Nachhaltiges Hotel“, „umweltfreundliches Frühstück“ oder „klimaneutrale Übernachtung“: Seit dem 27. September gelten strengere Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Hotels und Restaurants sollten ihre Werbung auf Websites, in Buchungsstrecken, auf Speisekarten und in weiteren Materialien überprüfen.

Eine NGG-Sonderauswertung des DGB-Ausbildungsreports 2026 weist auf hohe psychische Belastungen und Überstunden unter Auszubildenden im Hotel- und Gastgewerbe hin. Die Gewerkschaft bewertet die Zahlen kritisch und verweist auf Personalmangel und Arbeitsverdichtung.

37 Prozent der Menschen ab 14 Jahren nutzen KI-Onlinetools mindestens wöchentlich, nach 22 Prozent im Vorjahr. Die ARD/ZDF-Medienstudie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

Prompten, recherchieren, automatisieren: Wie wichtig wird Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt? Einer repräsentativen Umfrage der IU Internationalen Hochschule in Erfurt zufolge erwarten etwas mehr als die Hälfte der Arbeitnehmenden, dass KI-Kompetenzen wichtige Voraussetzung für den Jobeinstieg werden.