Gehalt: Frauen verdienen deutlich weniger

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Gleichstellung sieht anders aus. Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes verdienen Frauen noch immer deutlich weniger als Männer mit der gleichen Qualifikation. Und je höher es auf der Karriereleiter nach oben geht, desto größer werden die Unterschiede. Die aktuelle Verdienststrukturerhebung macht deutlich, dass weibliche Angestellte im Jahr 2010 durchschnittlich 22 Prozent weniger verdient haben als ihre männlichen Kollegen. In den Chefetagen waren es sogar bis zu 30 Prozent. Auch das Alter spielte eine große Rolle: Lag die Differenz in der Altersgruppe bis 24 Jahre noch bei zwei Prozent, wuchs sie bei den 25- bis 34-jährigen schon auf elf Prozent. Bei den 35- bis 44-jährigen waren es bereits 24 Prozent. Das Schlusslicht bildeten die 55- bis 64-jährigen. Hier war der Unterschied mit 28 Prozent am höchsten.   

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr Verstöße gegen Mindestlohngesetz

Der Zoll hat im vergangenen Jahr mehr Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn festgestellt. Besonders häufig sei der Mindestlohn im Bau- und Baunebengewerbe, in der Gebäudereinigung sowie im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe unterschritten worden.

Umfrage: Corona könnte Konsumverhalten langfristig ändern

Mehr als ein Viertel der Menschen in Deutschland rechnet einer Umfrage zufolge mit langfristigen Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf ihr Konsumverhalten. Wäre die Krise in drei Monaten unter Kontrolle, würden 28 Prozent der Befragten anschließend dennoch weniger ausgeben, sagt eine Studie.

Hotelverband veröffentlicht Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2020“

Es sei mehr als nur Chronistenpflicht für den Hotelverband, den Branchenreport zu veröffentlichen. Denn er gebe tiefe Einblicke in die Zeit unmittelbar vor der Corona-Krise und damit auch wichtige Anhaltspunkte für die Zeit danach, so der IHA-Vorsitzende Otto Lindner.

Zwei von fünf Verbrauchern sehen in der Corona-Krise eine große persönliche finanzielle Unsicherheit

Die Corona-Krise und deren ungewisse Dauer beschäftigt die Deutschen auch in finanziellen Belangen: 39 Prozent geben an, dass die Krise große persönliche finanzielle Unsicherheit für sie bedeutet. Für die Hälfte der Befragten (51 Prozent) trifft das aber nicht zu.

Bis 500 Euro Bußgeld für Gruppenbildung in Berlin

Wer in Berlin gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus verstößt, muss nach dem neuen Bußgeldkatalog bis zu 500 Euro zahlen. Das teilte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstagabend nach dem Beschluss im Senat mit.

LfA Förderbank Bayern informiert zu Corona-Schutzschirm-Kredit

Für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, stellt die LfA Förderbank Bayern den Corona-Schutzschirm-Kredit zur Verfügung. Der Dehoga Bayern hat die wichtigsten Eckpunkte nun weitergegeben.

Coronavirus sorgt für Rekordzahl an Arbeitslosen in Österreich

In Österreich waren seit 1946 noch nie so viele Menschen arbeitslos wie aktuell. Wie der Arbeitsmarktservice (AMS) am Mittwoch in Wien mitteilte, sind in der Alpenrepublik derzeit etwas mehr als 504.000 Menschen ohne Job. Besonders düster sieht es in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie aus.

Geringere Nachfrage bei Hotelimmobilien

Wie verändert die Corona-Pandemie die deutschen Immobilienmärkte? Das hat sich Colliers International gefragt und Entscheider der Immobilienwirtschaft befragt. Ein Ergebnis: Hotelimmobilien sind nur noch halb so gefragt wie vor der Krise.

Ifo: Corona-Krise trifft Bayern besonders hart

Die bayerische Wirtschaft wird von den Auswirkungen der Corona-Krise besonders hart getroffen. In einer am Dienstag veröffentlichten Berechnung geht das Münchner Ifo-Institut davon aus, dass die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum im Freistaat höher als im deutschen Durchschnitt sind.

470.000 Betriebe melden Kurzarbeit an

Die Kurzarbeit erreicht Rekordwerte in Rekordzeit, die Zahl der Arbeitslosen springt in die Höhe: Der deutsche Arbeitsmarkt ächzt unter der Last der Corona-Krise. Sorgenkinder seien laut Bundesagentur für Arbeit vor allem der Tourismus und die Gastronomie.