HelloFresh erobert Amerika

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Der deutsche Kochbox-Lieferdienst HelloFresh hat einen ordentlichen Start ins Jahr hingelegt. Wie das Berliner Unternehmen mitteilte, konnte der Kundenstamm im Vergleich zum 1. Quartal 2017 um 61,7 Prozent auf 1,88 Millionen ausgebaut werden. Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um 59,8 Prozent nach oben. Besonders gut lief es demnach in den Vereinigten Staaten. Dort wuchs der Kundenstamm um 68,9 Prozent auf 1,21 Millionen. Die Umsätze stiegen laut Mitteilung um 72,5 Prozent. Damit sei HelloFresh auch im wichtigen US-Markt nun der Marktführer. 

Sie hätten einen hervorragenden Start in das Jahr 2018 gezeigt und würden ihr starkes Wachstum bei gleichzeitigem konsequenten Ausbau ihrer Margen weiter fortsetzen, kommentierte Dominik Richter, CEO und Mitgründer von HelloFresh. „Damit haben wir unsere führende globale Position gestärkt und die Markteintrittshürden für potentielle Wettbewerber weiter erhöht." 

Die guten Zahlen zeigen sich auch im Cashflow-Profil sowie der Liquiditätslage: Das Unternehmen erzielte im 1. Quartal erstmals einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 6,6 Millionen Euro. In der Bilanz stehen zudem 330,9 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Auf Basis des ersten Quartals hebt HelloFresh zudem die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 30 bis 35 Prozent an. Noch nicht enthalten ist das Unternehmen Green Chef, das kürzlich übernommen wurde. Dieses soll ab dem 2. Quartal rund 15 Millionen Dollar Umsatz beisteuern.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Mittagspause in Deutschland schrumpft: Laut einer neuen Compass-Studie nehmen sich immer weniger Beschäftigte Zeit für eine Hauptmahlzeit, während der Stresspegel steigt. Die Ergebnisse verdeutlichen eine wachsende Schere zwischen dem Wunsch nach Erholung und der betrieblichen Realität.

Düsseldorf meldet für 2025 einen neuen Übernachtungsrekord von 5,67 Millionen. Während die Internationalisierung und das Messegeschäft boomen, kämpft die Hotellerie trotz Rekordnachfrage mit sinkenden Raten.

Die Beschäftigung im Gastgewerbe sinkt erstmals seit einem Jahr wieder unter das Vorkrisenniveau. Während die Zahl der offenen Stellen leicht steigt, melden Hotellerie und Gastronomie wachsende Arbeitslosenzahlen.

Wer gerade im Nahen Osten festsitzt, kann höchstens mobil arbeiten. Warum das arbeitsrechtlich womöglich heikel ist und welche Risiken Arbeitgeber und Beschäftigte in solchen Fällen kennen sollten.

Struktureller Wandel bei der dfv Mediengruppe: Die eigenständige redaktionelle Arbeit der Fachmedien tw tagungswirtschaft und m+a report wird zum 31. März 2026 eingestellt. Die Marken werden in die veranstaltungsorientierte dfv Conference Group überführt.

Ferienzeit, alle wollen weg – aber wer darf zuerst? Arbeitgebende müssen bei der Urlaubsplanung soziale Aspekte berücksichtigen. Das kann bedeuten, dass Eltern Vortritt haben, muss es aber nicht.

Rund 8,70 Euro für eine Tasse Cappuccino - dieser Preis an einer Raststätte in Österreich sorgte zuletzt für Aufsehen. Doch anderswo in Europa werden vereinzelt zweistellige Preise für Kaffee verlangt. Wie leistbar ist das Getränk in europäischen Ländern? Ein Überblick

Die erweiterte Verdienstungleichheit in Deutschland stagniert. Laut aktuellem Bericht des Statistischen Bundesamtes liegt der Gender Gap Arbeitsmarkt weiterhin bei 37 Prozent, wobei erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland bestehen bleiben.

Das deutsche Gastgewerbe kämpft weiterhin mit den Folgen der Krise. Im Jahr 2025 lagen die realen Umsätze fast 15 Prozent unter dem Niveau von 2019. Steigende Kosten und eine schwache Konsumstimmung belasten die Betriebe trotz nominaler Zuwächse.

Die aktuelle Dehoga-Umfrage zum Jahresauftakt 2026 belegt eine anhaltende Flaute im Gastgewerbe. Hohe Personalkosten und bürokratische Hürden belasten die Betriebe nach dem sechsten Verlustjahr in Folge massiv.