Hitze: Wann der Arbeitgeber für Abkühlung sorgen müssen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Unerträgliche Hitze im Büro? Übersteigt die Temperatur im Arbeitsraum die 30-Grad-Marke ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet, zu reagieren. Das könnte zum Beispiel in Form von angepassten Arbeitszeiten oder der Bereitstellung von Getränken sein. Darauf weist die Wirtschaftsrecht-Kanzlei Barthelmeß Görzel hin.

Bereits bei 26 Grad Lufttemperatur im Büro sollte der Arbeitgeber tätig werden und mindestens für Sonnenschutz sorgen. Allerdings ist diese Regelung nicht bindend, sondern eine arbeitswissenschaftliche Empfehlung.

Wer geht, riskiert eine Abmahnung

Überschreitet das Thermometer die 35 Grad, ist der Raum nicht mehr als Arbeitsraum geeignet. Ausnahme: Spezielle Maßnahmen für Hitzearbeit sind vorhanden, wie etwa Luftduschen oder Hitzeschutzkleidung. Der Arbeitnehmer darf in der Regel trotzdem nicht einfach nach Hause gehen - im Ernstfall droht dann sogar eine Abmahnung.

Tut der Arbeitgeber bei einer Temperatur von mehr als 30 Grad allerdings nichts, haben Mitarbeiter mit gesundheitlichen Problemen oder Schwangere das Recht, den Arbeitsort zu verlassen - sofern die Gesundheit durch die Hitze enorm gefährdet ist.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Am deutschen Arbeitsmarkt sind anteilig so viele Menschen in Teilzeit tätig wie noch nie zuvor. Für zwei ganz unterschiedliche Gruppen scheint die reduzierte Arbeitszeit besonders gut zu passen.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer senkt ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich. Erwartet wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sprach von einer Doppelkrise.

Ob bei der Handwerkerrechnung, im Restaurant oder am Freibadkiosk: Fehler passieren. Mal wird zu viel berechnet, mal zu wenig. Für Betroffene stellt sich dann die Frage: Was tun? Müssen Sie auf den Fehler hinzuweisen?

Hafer, Soja, Mandel: Pflanzendrinks sind im Trend – und in der Diskussion. Sind sie tatsächlich gesünder als Kuhmilch, besser fürs Klima oder automatisch die richtige Wahl bei Allergien? Ein Faktencheck zeigt: Vieles ist pauschal falsch – manches stimmt weitgehend.

Das Gastgewerbe gehört weiterhin zu den Branchen mit einer überdurchschnittlich hohen Insolvenzquote in Deutschland. Laut Destatis lag die Zahl der Insolvenzen im Februar 2026 deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt.

Die Finanzierung von Urlaubsreisen stellt für einen Teil der Bevölkerung eine Herausforderung dar. Wie aus einer aktuellen Erhebung hervorgeht, schränken finanzielle Engpässe die Reiseplanungen für zahlreiche Bürger ein, obwohl das grundsätzliche Interesse weiterhin besteht.

Eine Umfrage zeigt, dass viele Urlauber nicht auf die Kosten medizinischer Notfälle im Ausland vorbereitet sind. Viele Reisende müssen Arztrechnungen vor Ort per Vorkasse begleichen, verfügen jedoch über keine ausreichenden Rücklagen.

Sogenannte Mikroaggressionen wirken oft harmlos, können aber das Selbstvertrauen und die Energie von Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen. Was hilft, um sich im Arbeitsalltag davon abzugrenzen?

Destatis meldet für März 2026 sinkende reale Umsätze im Gastgewerbe. Der DATEV Mittelstandsindex weist dagegen für April nominale Zuwächse aus, insbesondere im Gastgewerbe.

Mobile Zahlungen mit Smartphone oder Smartwatch werden in Deutschland häufiger genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie des EHI Retail Institute zu Bezahlverfahren im Handel und im Online-Geschäft.