Ifo: Corona-Krise trifft Bayern besonders hart

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Die bayerische Wirtschaft wird von den Auswirkungen der Corona-Krise besonders hart getroffen. In einer am Dienstag veröffentlichten Berechnung geht das Münchner Ifo-Institut davon aus, dass die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum im Freistaat höher als im deutschen Durchschnitt sind. Sollten die Schließungen von Firmen drei Monate lang anhalten, erwarten die Wirtschaftsforscher Kosten zwischen 68 und 138 Milliarden Euro. Bei zwei Monaten wären es 49 bis 94 Milliarden.

Anstelle eines leichten Wachstums wird die bayerische Wirtschaft den Berechnungen zufolge 2020 deutlich schrumpfen. Der Unterschied zwischen alter und neuer Prognose liegt bei einer dreimonatigen Schließung zwischen 10,8 und 22,1 Prozentpunkten. «Somit ist Bayern etwas stärker bedroht als Deutschland», sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest. In einer vergangene Woche veröffentlichten Berechnung war das Ifo für Deutschland im vergleichbaren Szenario von einem Einbruch um 10,0 bis 20,6 Prozentpunkte ausgegangen.

Fuest warb für starke Maßnahmen in der Corona-Krise: «Die hohen Kosten des Shutdown zeigen: Es lohnt sich, auch extrem teure zusätzliche Investitionen in Gesundheitsschutz zu tätigen, die es ermöglichen, eine schrittweise Aufhebung des Shutdown mit einer Eindämmung der Epidemie zu verbinden.»


 

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