Jeder Vierte in NRW kann sich keinen einwöchigen Urlaub leisten

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Ein Viertel der Menschen aus Nordrhein-Westfalen kann es sich aus finanziellen Gründen nicht leisten, eine Woche im Jahr in den Urlaub zu fahren oder zu fliegen. Bei Alleinerziehenden ist dies sogar bei fast jeder oder jedem Zweiten (47,7 Prozent) der Fall. Das geht aus Zahlen hervor, die das Landesstatistikamt IT.NRW am Montag veröffentlichte. 

Überdurchschnittlich stark betroffen sind demnach auch Haushalte mit einer Person. Gut einem Drittel der allein lebenden Menschen fehlten im Jahr 2023 die finanziellen Mittel, um für eine Woche zu vereisen. In Haushalten mit zwei Erwachsenen ohne Kind sind hingegen nur knapp 18 Prozent nicht dazu in der Lage, einen einwöchigen Urlaub an einem anderen Ort als zu Hause zu verbringen. 

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene müssen den Statistiken zufolge häufig auf Urlaub verzichten. 28 Prozent der Personen unter 18 Jahren geben dies an, in der Altersgruppe zwischen 19 und 24 sind es gut 30 Prozent. Der niedrigste Wert entfällt auf Menschen im Alter zwischen 50 und 64 Jahren (22 Prozent). (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Warnstreiks im öffentlichen Dienst können berufstätige Eltern und Pendler vor Probleme stellen. Wer zu spät kommt, riskiert mehr als nur Ärger. Warum frühzeitige Absprachen wichtig sind.

Kaffee gehört zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Nur mit Blick auf die Gesundheit ist sein Ruf nicht immer der Beste. Was stimmt im Hinblick auf Koffein - und was nicht?

Aktuelle Daten des YouGov Shopper Panels belegen ein deutliches Wachstum im Bio-Sektor für das Jahr 2025. Trotz allgemeiner Preissensibilität steigen Umsatz und Absatz, wobei die Kaufmotive je nach sozialem Milieu stark variieren.

Während in vielen deutschen Großstädten die Ausgaben für Alkohol im Januar deutlich zurückgehen, zeigt München eine andere Tendenz: In der bayerischen Landeshauptstadt stiegen die Warenkorbwerte im Alkoholfachhandel um über 15 Prozent an. In der Gastronomie sank der Durst nur minimal.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Gerade in den jüngeren Generationen hat die Bereitschaft zum Jobwechsel in den vergangenen Jahren abgenommen.

Immer weniger Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln. Das hat eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Karrierenetzwerks Xing ergeben. Zwei Drittel der Befragten gaben demnach an, offen dafür zu sein, den aktuellen Arbeitgeber zu verlassen. Das seien so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr. 

Deutschland verzeichnet im EU-Vergleich den höchsten Anteil an Erwerbstätigen in der Altersgruppe von 55 bis 64 Jahren. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes verdeutlichen den demografischen Wandel am Arbeitsmarkt.

Per WhatsApp oder Signal lässt sich viel erledigen - eine Kündigung gehört nicht dazu. Die Kündigung eines Arbeitsvertrags per Nachricht einer Messenger-App ist rechtlich nicht wirksam. Darauf weist die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer hin. 

Der DEHOGA Baden-Württemberg hat eine dringende Warnung an seine Mitgliedsbetriebe herausgegeben. Hintergrund ist eine aktuelle Betrugsmasche, bei der digitale Rechnungen gezielt abgefangen und manipuliert werden. Die Täter verändern dabei die hinterlegten Bankdaten, um Zahlungen auf ausländische Konten umzuleiten.

Während Krankheit und Urlaub scheint der Job oft weit weg. Flattert aus dem Nichts die Kündigung ein, ist der Schreck groß. Doch darf der Arbeitgeber in der Situation überhaupt eine Kündigung aussprechen oder sind Arbeitnehmer in dieser Zeit geschützt?