Jeder zweite junge Erwachsene verzichtet in Deutschland komplett auf Alkohol

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland sagt laut einer aktuellen Yougov-Umfrage kategorisch «Nein» zu promillehaltigen Getränken. Besonders ausgeprägt ist die Enthaltsamkeit bei den 18- bis 24-Jährigen («Gen Z»).

46 Prozent der über 18-Jährigen stimmen der Aussage «Ich trinke keinen Alkohol» zu, 49 Prozent lehnen sie ab. Besonders hoch ist die Alkohol-Ablehnung demnach unter den jungen Erwachsenen: 49 Prozent der 18- bis 24-Jährigen («Gen Z») geben an, auf Alkohol zu verzichten.

Unter den 35- bis 44-Jährigen sind es 44 Prozent, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Daten hervorgeht. Im April waren dafür 14 152 Menschen über 18 Jahren befragt worden.

Auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern fällt die deutsche GenZ mit dem geringsten Alkoholkonsum auf: Während unter den neun untersuchten Ländern Schweizer und Portugiesen am seltensten keinen Alkohol trinken (jeweils 30 Prozent), sind es im Vereinigten Königreich 43 Prozent, die dem Alkohol entsagen. Am häufigsten trinken jedoch die deutschen 18- bis 24-Jährigen keinen Alkohol (49 Prozent). (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in seinem Job das Internet nutzt, bekommt im Schnitt 53 berufliche Mails pro Tag. Der Umfang der E-Mail-Kommunikation im Berufsleben nimmt damit im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich zu.

Jeder Vierte in Deutschland findet einer aktuellen Umfrage zufolge den für 2026 festgelegten Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde genau richtig. 40 Prozent finden den neuen Mindestlohn dagegen etwas oder sogar viel zu niedrig.

Seit Anfang des Jahres gelten neue, erhöhte Sätze für die Ausgleichsabgabe. Arbeitgeber mit mehr als 20 Arbeitsplätzen müssen die Beschäftigungsdaten für das Vorjahr bis Ende März melden. Für das Kalenderjahr 2026 greift dabei erstmals eine neue Berechnungsgrundlage, die auf im Vorjahr erhöhten Sätzen basiert.

Seit dem 1. Januar 2026 unterliegen Betriebe in Deutschland einer erweiterten Mitteilungspflicht, wenn sie Personal aus Nicht-EU-Staaten rekrutieren. Arbeitgeber sind nun gesetzlich dazu verpflichtet, Drittstaatsangehörige bereits im Rahmen des Anwerbeprozesses über verfügbare arbeits- und sozialrechtliche Beratungsangebote aufzuklären.

Die Bundesregierung hat die Sachbezugswerte für das Jahr 2026 angepasst. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Gastronomie und Hotellerie ändern sich damit die Sätze für freie Verpflegung und Unterkunft.

KI boomt, aber Empathie bleibt gefragt. Warum Bau und Pflege Gewinner sind, Löhne steigen - und welche Branchen jetzt zittern müssen. Das steckt hinter den sechs Jobtrends im neuen Jahr.

Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland ist offen für einen Jobwechsel. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Jobportals Indeed unter 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Dezember 2025 ergeben.

Viele Beschäftigte gehen trotz gesundheitlicher Beschwerden zur Arbeit, andere melden sich jedoch auch mal krank, obwohl sie arbeitsfähig sind. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag der Pronovia BKK hervor.

Von Hotels bis Autobauer: Die Zahl der Insolvenzen ist 2025 höher gewesen als zur Finanzkrise 2009. Warum Experten keine schnelle Erholung sehen und was das für Mittelständler bedeutet.

Die Züge fahren verspätet, die Straßen sind dicht und dann fällt auch noch die Schule aus? Was Beschäftigte wissen müssen, wenn Winterwetter alle Routinen durchkreuzt.