Kaffeetrinker wollen die ganze Bohne

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Kaffee bleibt bei den Deutschen beliebt. Wie der Kaffeeverband mitteilte, lag der jährliche Pro-Kopf-Konsum in 2017 unverändert zum Vorjahr bei 162 Litern. Besonders hoch im Kurs stand dabei die Zubereitung mit ganzen Bohnen. Diese kommen vor allem in Vollautomaten und bei Siebträgern zum Einsatz. „Verbraucher bevorzugen zunehmend ganze Bohnen, die erst kurz vor dem Brühvorgang frisch gemahlen werden, und eine unkomplizierte Zubereitung“, erklärte der Verband. 

Kapseln legen zu, leichter Rückgang bei Kaffeepads

Kaffeekapseln waren im Jahr 2017 ebenfalls sehr beliebt und konnten ein Absatzplus von vier Prozent verzeichnen. Damit lag ihr Marktanteil bei 5,8 Prozent (5,6 Prozent in 2016). Fast auf Vorjahresniveau bewegte sich mit einem Marktanteil von 8,3 Prozent das Segment der Kaffeepads (8,4 Prozent in 2016).

Filterkaffee weiter die Nummer 1

Trotz der großen Popularität der frischen Einzelzubereitung bleibt der klassische, gemahlene Filterkaffee weiterhin die Nummer 1 in der Gunst der Deutschen. Auch wenn der Absatz um 4,5 Prozent zurückging, war Filterkaffee im Jahr 2017 dennoch mit Abstand das stärkste Segment im deutschen Röstkaffeemarkt. Und das mit einem Marktanteil von 59,1 Prozent.

Der Trend zur Einzelzubereitung setzte sich 2017 auch im Bereich des löslichen Kaffees fort. So konnte das Segment „X in 1“, welches Einzelportions-Mixe mit löslichem Kaffee, Milchpulver und/oder Zucker bezeichnet, um ganze 17,5 Prozent zulegen. Auch der Absatz von purem löslichen Kaffee zeigte mit einem Anstieg von 0,4 Prozent ein leichtes Plus. Ebenfalls positiv war der Gesamtkonsum von Kaffee im Außer-Haus-Markt. Das Wachstum lag in diesem Bereich im vergangenen Jahr bei rund einem Prozent. „Der zunehmende Konsum von Kaffee außer Haus lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass der Kaffeeausschank am Arbeitsplatz einen immer höheren Stellenwert einnimmt“, erklärte Holger Preibisch vom Deutschen Kaffeeverband.

Zurück

Vielleicht auch interessant

So viele Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr seit mehr als zehn Jahren nicht. Creditreform warnt: Noch hat die Pleitewelle ihren Scheitelpunkt nicht erreicht. Die Liste der Probleme ist lang.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass bargeldloses Bezahlen im Urlaub einen neuen Höchststand erreicht hat. Vor allem jüngere Reisende nutzen Kreditkarten und Smartphones, während bei der Generation über 50 Jahre Bargeld weiterhin knapp dominiert.

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass sich 21 Prozent der deutschen Bevölkerung im Jahr 2025 keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. Besonders betroffen waren einkommensschwache Haushalte sowie Alleinerziehende.

Das Gastgewerbe hat sich im Mai 2026 besser entwickelt als andere Branchen des deutschen Mittelstands. Der DATEV-Mittelstandsindex weist sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Löhnen die stärksten Zuwächse unter den untersuchten Wirtschaftszweigen aus.

Eine Umfrage zeigt, dass 73 Prozent der Arbeitnehmer in Österreich im Urlaub erreichbar bleiben. Besonders Führungskräfte sind während der freien Tage häufig digital oder telefonisch für den Betrieb verfügbar, was von vielen als Belastung empfunden wird.

Viele Menschen in Deutschland sparen – vor allem bei Kleidung sowie beim Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo.

Die Gastronomie und die Hotellerie in Deutschland haben im April 2026 preisbereinigt jeweils 7,4 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahresmonat. Für das Gastgewerbe insgesamt weist das Statistische Bundesamt ein reales Minus von 7,1 Prozent aus.

Deutschland liegt laut einer internationalen Studie beim Einsatz KI-generierter Spesenbelege an der Spitze. Jeder zehnte Beschäftigte nutzt solche Belege regelmäßig, während jeder Fünfte angibt, Ausgaben grundsätzlich falsch darzustellen.

Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement zeigt für 2026 ein überwiegend stabiles Geschäftsreiseaufkommen. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von wachsender Unsicherheit durch Preissteigerungen, geopolitische Risiken und Einschränkungen im Luftverkehr.

Urlaub ist in Zeiten der Inflation eine teure Sache. Selbst mit Tarifvertrag bekommen längst nicht alle Beschäftigten einen Zuschuss. Eine Studie zeigt, wer mit Geld für die Reisekasse rechnen kann.