Kochboxenversand Hello Fresh demnächst im Dax

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Mit dem Online-Versandhändler Zalando und dem Lieferdienst Hellofresh steigen nach Delivery Hero zwei weitere in Berlin gegründete Unternehmen in den Dax auf. Das teilte die Deutsche Börse am Freitagabend mit. Der deutsche Leitindex umfasst künftig 40 der größten börsennotierten deutschen Unternehmen, bisher waren es 30.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop sprach von einem wichtigen Tag und einer Zeitenwende für Berlin. «Noch vor einigen Jahren fragte man sich, wie Dax-Unternehmen nach Berlin gelockt werden können. Heute werden Berliner Gründungen zu Dax-Konzernen und verjüngen den Leitindex deutlich», sagte die Grünen-Politikerin. In Berlin entstehe eine neue Digitalwirtschaft, «regelrecht eine neue Industrie, die für hohe Wachstumsraten und einen kräftigen Zuwachs an Arbeitsplätzen und Einkommen heute und in Zukunft sorgt», befand Pop.

Erstmals wird der Kurszettel des Deutschen Aktienindex (Dax) am 20. September 40 statt 30 Laufnummern haben. Der deutsch-französische Flugzeughersteller Airbus ist der mit Abstand gewichtigste Aufsteiger. In den Dax rücken zudem auf: der Chemikalienhändler Brenntag, die Holdinggesellschaft Porsche, der Sportartikelhersteller Puma, das Biotechnologie- und Diagnostikunternehmen Qiagen, der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius, der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers und der Aromen- und Duftstoffehersteller Symrise.

Neu aufgenommen werden sollen in den Dax nur noch profitable Unternehmen. Zudem sollen Konzerne, die ihrer Pflicht zur fristgerechten Veröffentlichung von Zwischenberichten nicht nachkommen, nichts mehr im Leitindex verloren haben.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer senkt ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich. Erwartet wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sprach von einer Doppelkrise.

Ob bei der Handwerkerrechnung, im Restaurant oder am Freibadkiosk: Fehler passieren. Mal wird zu viel berechnet, mal zu wenig. Für Betroffene stellt sich dann die Frage: Was tun? Müssen Sie auf den Fehler hinzuweisen?

Hafer, Soja, Mandel: Pflanzendrinks sind im Trend – und in der Diskussion. Sind sie tatsächlich gesünder als Kuhmilch, besser fürs Klima oder automatisch die richtige Wahl bei Allergien? Ein Faktencheck zeigt: Vieles ist pauschal falsch – manches stimmt weitgehend.

Das Gastgewerbe gehört weiterhin zu den Branchen mit einer überdurchschnittlich hohen Insolvenzquote in Deutschland. Laut Destatis lag die Zahl der Insolvenzen im Februar 2026 deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt.

Die Finanzierung von Urlaubsreisen stellt für einen Teil der Bevölkerung eine Herausforderung dar. Wie aus einer aktuellen Erhebung hervorgeht, schränken finanzielle Engpässe die Reiseplanungen für zahlreiche Bürger ein, obwohl das grundsätzliche Interesse weiterhin besteht.

Eine Umfrage zeigt, dass viele Urlauber nicht auf die Kosten medizinischer Notfälle im Ausland vorbereitet sind. Viele Reisende müssen Arztrechnungen vor Ort per Vorkasse begleichen, verfügen jedoch über keine ausreichenden Rücklagen.

Sogenannte Mikroaggressionen wirken oft harmlos, können aber das Selbstvertrauen und die Energie von Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen. Was hilft, um sich im Arbeitsalltag davon abzugrenzen?

Destatis meldet für März 2026 sinkende reale Umsätze im Gastgewerbe. Der DATEV Mittelstandsindex weist dagegen für April nominale Zuwächse aus, insbesondere im Gastgewerbe.

Mobile Zahlungen mit Smartphone oder Smartwatch werden in Deutschland häufiger genutzt. Das zeigt eine aktuelle Studie des EHI Retail Institute zu Bezahlverfahren im Handel und im Online-Geschäft.

Die Produktion von Fleischersatzprodukten in Deutschland ist 2025 erstmals seit Jahren leicht zurückgegangen. Gleichzeitig stieg nach Angaben von Destatis sowohl die Fleischproduktion als auch der rechnerische Fleischverbrauch pro Kopf.