Liste der Corona Risikogebiete in Deutschland

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RKI registriert 3539 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 19,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit über vier Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag sie bei 19,4 - am Vortag hatte der Wert 18,5 betragen, am Donnerstag der Vorwoche 16,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 3539 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04:20 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 3142 Ansteckungen gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 26 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 21 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 780 985 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 661 200 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91 730.

Liste der Corona Risikogebiete Deutschland (Sieben-Tage-Inzidenz über 50)

Niedersachsen

Salzgitter

Nordrhein-Westfalen

Solingen

Schleswig-Holstein

Neumünster


International

Achtung: Bitte beachten Sie, dass ab dem 1. August 2021 um 0:00 Uhr die geänderte Coronavirus-Einreiseverordnung in Kraft tritt:

Ab diesem Zeitpunkt gilt aufgrund der zunehmenden weltweiten Verbreitung von leicht übertragbaren SARS-CoV-2-Varianten (insb. der Delta-Variante) eine generelle Nachweispflicht. Die bedeutet, dass Personen ab 12 Jahren grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen müssen. Die generelle Nachweispflicht gilt unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet (bisher Hochinzidenzgebiet) oder Virusvariantengebiet spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten. Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.

Risikogebiete werden ab dem 1. August 2021 nur noch in zwei Kategorien ausgewiesen: Hochrisikogebiete (bisher Hochinzidenzgebiete) und weiterhin Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt. Das Entfallen der Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete bedeutet nicht, dass bei Aufenthalten in diesen Gebieten kein relevantes erhöhtes Infektionsrisiko mehr besteht. Die Gefahr einer Infektion besteht derzeit weltweit.

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens kann es erforderlich sein, dass sehr kurzfristig neue Virusvariantengebiete und Hochrisikogebiete ausgewiesen werden

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Die unten stehenden Änderungen in der Einstufung von Risikogebieten („neu seit der letzten Änderung“) sind wirksam ab Sonntag, 1. August 2021 um 0:00 Uhr.

Neu seit der letzten Änderung:

1. Neue Virusvariantengebiete - Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch verbreitetes Auftreten bestimmter SARS-CoV-2 Virusvarianten:

Keine neuen Virusvariantengebiete seit der letzten Änderung (s. aktuelle Liste unten). 


2. Neue Hochinzidenzgebiete bzw. Hochrisikogebiete - Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2:

Andorra gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor einfaches Risikogebiet).

Botsuana gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor Virusvariantengebiet).

Eswatini gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor Virusvariantengebiet).

Lesotho gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor Virusvariantengebiet).

Malawi gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor Virusvariantengebiet).

Mosambik gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor Virusvariantengebiet).

Namibia gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor Virusvariantengebiet).

Sambia gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor Virusvariantengebiet).

Simbabwe gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor Virusvariantengebiet).

Südafrika gilt nun als Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet (zuvor Virusvariantengebiet).


3. Gebiete, die nicht mehr als Risikogebiete gelten:

Die Dominikanische Republik gilt nicht mehr als Risikogebiet.


Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Unten aufgeführte Staaten/Regionen werden aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen. In Klammern ist aufgeführt, seit wann das Gebiet als Risikogebiet gilt.

Personen, die mit dem Flugzeug einreisen, müssen grundsätzlich – unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben – vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen.

Generelle Nachweispflicht (NEU ab dem 1. August 2021, 0:00 Uhr): Alle Reisenden, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, müssen bei Einreise einen negativen Testnachweis, einen Impf- oder Genesenennachweis bei der Einreise vorlegen. Für Pendler gelten besondere Regeln.

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem der unten genannten Risikogebiete aufgehalten haben, müssen bestimmte Regeln beachten:

  • Anmeldepflicht: Reisende nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet sind verpflichtet die digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei Einreise mit sich zu führen. Die Bestätigung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich durch die Bundespolizei im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung kontrolliert.
  • Spezielle Nachweispflicht:
  • Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- bzw. Hochrisikogebiet müssen einen Test-, Impf- oder Genesenennachweise mit sich führen und im Falle der Inanspruchnahme eines Beförderers diesem den Nachweis zum Zwecke der Beförderung vorlegen. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet ist zwingend ein Testnachweis erforderlich.
  • Bei Einreise nach Voraufenthalt in einem einfachen Risikogebiet müssen Reisende spätestens 48 Stunden nach Einreise ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis besitzen (Dies entfällt ab dem 1. August 2021, 0:00 Uhr).
  • Die Nachweise müssen über das Einreiseportal unter https://www.einreiseanmeldung.de hochgeladen werden.
  • Quarantänepflicht: Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.
  • Beendigung der Quarantäne: Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden bzw. muss nicht angetreten werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne kann jeweils ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten bzw. Hochrisikogebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht möglich.
  • Es besteht aktuell keine Feststellung gemäß 4 Absatz 2 Satz 5 Corona-Einreiseverordnung durch das RKI, dass ein bestimmter Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam wäre, die zur Einstufung des Gebiets als Virusvariantengebiet geführt hat. Eine Ausnahme von der Quarantänepflicht für vollständig geimpfte Personen nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet besteht demnach nicht.
  • Bei Einreise aus sogenannten Virusvariantengebieten gilt ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug aus diesen Staaten.

Besondere Vereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und nationalen Regierungen vor Ort nach § 6 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 Coronavirus-Einreiseverordnung:

  • Derzeit bestehen keine Vereinbarungen mit anderen Staaten im Sinne von § 6 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 Coronavirus-Einreiseverordnung.

Nähere Informationen zu den genannten Pflichten, Ausnahmen sowie Voraussetzungen zu den jeweiligen Nachweisen finden Sie unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Weitere Informationen zur Anerkennung von diagnostischen Tests auf SARS-CoV-2 bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland finden Sie unter:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html

Bitte beachten Sie: Die Bundesregierung prüft fortlaufend, inwieweit Gebiete als Risikogebiete einzustufen sind. Daher kann es auch zu kurzfristigen Änderungen, insbesondere zu einer Erweiterung dieser Liste, kommen.

Die bestehenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise) sowie die Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-regelungen-1735032) haben unverändert Gültigkeit.

Die Einstufung als einfaches Risikogebiet (entfällt ab dem 1. August 2021, 0:00 Uhr) basiert auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, in welchen Staaten/Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. In einem zweiten Schritt wird nach qualitativen und weiteren Kriterien festgestellt, ob z.B. für Staaten/Regionen, die den genannten Grenzwert nominell über – oder unterschreiten, dennoch die Gefahr eines nicht erhöhten oder eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt. Für die EU-Mitgliedstaaten wird seit der 44. Kalenderwoche hier insbesondere die nach Regionen aufgeschlüsselte Karte des Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) berücksichtigt. Die Karte enthält Daten zur Rate der SARS-CoV-2-Neuinfektionen, zur Testpositivität und zur Testrate. Für Bewertungsschritt 2 liefert außerdem das Auswärtige Amt auf der Grundlage der Berichterstattung der deutschen Auslandsvertretungen sowie ggf. das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat qualitative Berichte zur Lage vor Ort, die auch die jeweils getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beleuchten. Maßgeblich für die Bewertung sind insbesondere die Infektionszahlen und die Art des Ausbruchs (lokal begrenzt oder flächendeckend), Testkapazitäten sowie durchgeführte Tests pro Einwohner sowie in den Staaten ergriffene Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens (Hygienebestimmungen, Kontaktnachverfolgung etc.). Ebenso wird berücksichtigt, wenn keine verlässlichen Informationen für bestimmte Staaten vorliegen.

Die Einstufung als besonderes Risikogebiet mit einem besonders hohen Infektionsrisiko erfolgt, da in diesem Risikogebiet eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besteht (Hochinzidenzgebiet) oder weil in diesem Risikogebiet bestimmte Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten sind (Virusvariantengebiet).

Maßgeblich für die Einstufung eines Staates im Ausland als besonderes Risikogebiet aufgrund des Auftretens einer Virusvariante (Virusvariantengebiet) ist die Verbreitung einer Virusvariante (Mutation), welche nicht zugleich im Inland verbreitet auftritt und von welcher anzunehmen ist, dass von dieser ein besonderes Risiko ausgeht (z.B. hinsichtlich einer vermuteten oder nachgewiesenen leichteren Übertragbarkeit oder anderen Eigenschaften, die die Infektionsausbreitung beschleunigen, die Krankheitsschwere verstärken, oder gegen welche die Wirkung einer durch Impfung oder durchgemachten Infektion erreichten Immunität abgeschwächt ist).

Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete mit besonders hohen Fallzahlen. Die Einstufung als Hochinzidenzgebiet basiert, wie auch bei den Risikogebieten, auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, in welchen Staaten/Regionen es in den letzten sieben Tagen mehr als 200 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. Anhand weiterer qualitativer und quantitativer Kriterien kann im zweiten Schritt festgestellt werden, ob trotz eines Unter- oder Überschreitens der Inzidenz ein besonders erhöhtes bzw. nicht besonderes erhöhtes Infektionsrisiko begründet ist.

Bitte beachten Sie, dass ab dem 1. August 2021 um 0:00 Uhr, die geänderte Coronavirus-Einreiseverordnung in Kraft tritt. Hiernach gelten angepasste Kriterien für die Einstufung von Gebieten als Hochrisikogebiete (bisher Hochinzidenzgebiete) oder Virusvarianten-Gebiete.

Hochrisikogebiete können künftig Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein, z.B. beim Vergleich der Höhe des Mehrfachen der mittleren 7-Tagesinzidenz je 100.000 Einwohnern in der Bundesrepublik Deutschland. Indiz ist regelmäßig eine 7-Tagesinzidenz von deutlich über 100. Es kann sich auch um Gebiete handeln, in denen aufgrund quantitativer oder qualitativer Kriterien (zum Beispiel aufgrund der dort vorhandenen Ausbreitungsgeschwindigkeit, einer hohen Hospitalisierungsrate, einer geringen Testrate bei gleichzeitig hoher Positivitätsrate oder aufgrund nicht ausreichend vorhandener oder verlässlicher epidemiologischer Daten) Anhaltspunkte eines gefährlichen Infektionsgeschehens vorliegen. Möglich ist auch, dass es sich um ein Gebiet handelt, in dem festgestellt wurde, dass eine Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden ist, die mit Eigenschaften eines erhöhten Risikos für die Gesundheit - wie z.B. erhöhte Transmissibilität oder Morbidität – einhergeht, von der jedoch zugleich von einer hinreichenden Schutzwirkung bei vollständiger Impfung oder Genesung ausgegangen werden kann.

Ein Virusvariantengebiet ist künftig ein Gebiet für das festgestellt wurde, dass in diesem Gebiet eine bestimmte, in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit besorgniserregenden Eigenschaften auftritt, bei der relevante Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass entweder bestimmte in der Europäischen Union zugelassene Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz gegenüber dieser Variante aufweisen oder sie andere ähnlich schwerwiegende besorgniserregender Eigenschaften aufweist, insbesondere weil sie schwerere Krankheitsverläufe oder eine erhöhte Mortalität verursacht. Gleiches gilt, wenn bezüglich der Virusvariante noch Ungewissheit im Hinblick auf die genannten Wirkungen besteht. Eine Verbreitung der Virusvariante in der Bundesrepublik Deutschland ist dann anzunehmen, wenn sie die in der Bundesrepublik Deutschland dominierende Virusvariante darstellt.

Die Einstufung als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet erfolgt weiterhin frühestens mit Ablauf des ersten Tages nach Veröffentlichung der Feststellung durch das Robert Koch-Institut im Internet unter der Adresse www.rki.de/risikogebiete. So soll den Reisenden und den betroffenen Staaten bzw. Regionen Zeit gegeben werden, auf die Einstufung zu reagieren und entsprechenden Vorkehrungen treffen zu können.

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1. Folgende Staaten gelten aktuell als Virusvariantengebiete:

  • Brasilien (Virusvariantengebiet seit 19. Januar 2021; bereits seit 15. Juni 2020 einfaches Risikogebiet)
  • Uruguay (Virusvariantengebiet seit 6. Juni 2021; bereit seit 21. März 2021 Hochinzidenzgebiet; bereits seit 15. Juni 2020 einfaches Risikogebiet)

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2. Folgende Staaten gelten aktuell als Hochinzidenzgebiete bzw. Hochrisikogebiete:

  • Ägypten (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Andorra (Hochinzidenzgebiet Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; einfaches Risikogebiet vom 23. Mai 2021 – 31. Juli 2021)
  • Argentinien (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 18. April 2021)
  • Bolivien (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Botsuana (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar 2021 – 31. Juli 2021)
  • Chile (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 3. April 2021)
  • Costa Rica (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 9. Mai 2021)
  • Ecuador (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 31. Januar 2021)
  • Eswatini (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 31. Januar 2021 – 31. Juli 2021)
  • Fidschi (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 11. Juli 2021)
  • Georgien (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 25. Juli 2021; einfaches Risikogebiet vom 13. Juni bis 24. Juli 2021)
  • Indien (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Indonesien (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021)
  • Iran (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Kolumbien (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Kuba (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021)
  • Kuwait (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 21. März 2021)
  • Lesotho (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 31. Januar 2021 – 31. Juli 2021)
  • Libyen (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021)
  • Malawi (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar 2021 – 31. Juli 2021)
  • Malaysia (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 13. Juni 2021)
  • Mongolei (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 13. Juni 2021)
  • Mosambik (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar 2021 – 31. Juli 2021)
  • Namibia (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 20. Juni 2021 – 31. Juli 2021)
  • Nepal (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Niederlande - inkl. der autonomen Länder und der karibischen Teile des Königreichs der Niederlande (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021; gesamt Festland Niederlande (18. Juli 2021) und Sint Maarten (6. Juli 2021) gelten als einfache Risikogebiete bis 26. Juli 2021)
  • Oman (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 20. Juni 2021)
  • Paraguay (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 21. März 2021)
  • Peru (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 3. April 2021)
  • Portugal inkl. der autonomen Regionen Madeira und Azoren - (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Russische Föderation (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Sambia (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar 2021 – 31. Juli 2021)
  • Seychellen (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 14. Februar 2021)
  • Simbabwe (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 7. Februar 2021 – 31. Juli 2021)
  • Spanien inkl. der Balearen und Kanaren (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021; einfaches Risikogebiet vom 11. Juli 2021 bis 26. Juli 2021)
  • Südafrika (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 1. August 2021; Virusvariantengebiet vom 13. Januar 2021 – 31. Juli 2021)
  • Sudan (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 31. Januar 2021)
  • Suriname (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 23. Mai 2021)
  • Syrische Arabische Republik (Hochinzidenzgebiet seit 31. Januar 2021)
  • Tansania (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 14. März 2021)
  • Tunesien (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 25. April 2021)
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Zypern (Hochinzidenzgebiet bzw. Hochrisikogebiet seit 11. Juli 2021)

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3. Folgende Staaten/Regionen gelten aktuell als „einfache“ Risikogebiete (Entfällt ab dem 1. August 2021, 0:00 Uhr):

  • Afghanistan (seit 21. Februar 2021)
  • Algerien (seit 15. Juni 2020)
  • Angola (seit 15. Juni 2020)
  • Äquatorialguinea (seit 15. Juni 2020)
  • Äthiopien (seit 15. Juni 2020)
  • Bahamas (seit 25. April 2021)
  • Bahrain (seit 11. Juli 2021)
  • Bangladesch (seit 15. Juni 2020)
  • Belarus (seit 15. Juni 2020)
  • Belize (seit 15. Juni 2020)
  • Benin (seit 15. Juni 2020)
  • Bhutan (seit 15. Juni 2020)
  • Burkina Faso (seit 15. Juni 2020)
  • Burundi (seit 15. Juni 2020)
  • Cabo Verde (seit 20. Juni 2021)
  • Côte d'Ivoire (seit 15. Juni 2020)
  • Dänemark – mit Ausnahme von Grönland (seit 25. Juli 2021)
  • Dschibuti (seit 15. Juni 2020)
  • El Salvador (seit 15. Juni 2020)
  • Eritrea (seit 15. Juni 2020)
  • Frankreich – die folgenden Regionen und Überseegebiete gelten derzeit als einfache Risikogebiete:
    • Korsika (seit 25. Juli 2021)
    • Okzitanien (seit 25. Juli 2021)
    • Provence-Alpes-Côte d'Azur (seit 25. Juli 2021)
    • Réunion (seit 28. Februar 2021)
    • Französisch-Guayana (seit 21. August 2020)
    • St. Martin (seit 26. August 2020)
    • Martinique (seit 25. Juli 2021)
  • Gabun (seit 15. Juni 2020)
  • Gambia (seit 15. Juni 2020)
  • Ghana (seit 15. Juni 2020)
  • Griechenland (seit 18. Juli 2021)
  • Guatemala (seit 15. Juni 2020)
  • Guinea (seit 15. Juni 2020)
  • Guinea-Bissau (seit 15. Juni 2020)
  • Guyana (seit 15. Juni 2020)
  • Haiti (seit 15. Juni 2020)
  • Honduras (seit 15. Juni 2020)
  • Irak (seit 15. Juni 2020)
  • Irland (seit 25. Juli 2021)
  • Jemen (seit 15. Juni 2020)
  • Kamerun (seit 15. Juni 2020)
  • Kasachstan (seit 15. Juni 2020)
  • Kenia (seit 15. Juni 2020)
  • Kirgisistan (seit 15. Juni 2020)
  • Kongo DR (seit 15. Juni 2020)
  • Kongo Rep (seit 15. Juni 2020)
  • Korea (Volksrepublik) (seit 15. Juni 2020)
  • Kroatien - die folgenden Gespanschaften gelten als einfache Risikogebiete:
    • Zadar (seit 27. Juni 2021)
  • Liberia (seit 15. Juni 2020)
  • Madagaskar (seit 15. Juni 2020)
  • Malediven (seit 18. Juli 2021; Hochinzidenzgebiet vom 9. Mai 2021 bis 17. Juli 2021)
  • Mali (seit 15. Juni 2020)
  • Malta (seit 25. Juli 2021)
  • Marokko (seit 15. Juni 2020)
  • Mauretanien (seit 15. Juni 2020)
  • Mexiko (seit 13. Juni 2021)
  • Monaco (seit 25. Juli 2021)
  • Myanmar (seit 18. Juli 2021)
  • Nicaragua (seit 15. Juni 2020)
  • Niger (seit 15. Juni 2020)
  • Nigeria (seit 15. Juni 2020)
  • Pakistan (seit 15. Juni 2020)
  • Panama (seit 28. Februar 2021)
  • Papua-Neuguinea (seit 17. Juni 2020)
  • Philippinen (seit 15. Juni 2020)
  • Ruanda (seit 27. Juni 2021)
  • St. Kitts und Nevis (seit 20. Juni 2021)
  • Senegal (seit 15. Juni 2020)
  • Sierra Leone (seit 15. Juni 2020)
  • Somalia (seit 15. Juni 2020)
  • Sri Lanka (seit 18. Juli 2021; Hochinzidenzgebiet von 13. Juni 2021 bis 17. Juli 2021)
  • Südsudan (seit 15. Juni 2020)
  • Tadschikistan (seit 15. Juni 2020)
  • Thailand (seit 18. Juli 2021)
  • Timor Leste (Osttimor) (seit 17. Juni 2020)
  • Togo (seit 15. Juni 2020)
  • Trinidad und Tobago (seit 11. Juli 2021)
  • Tschad (seit 15. Juni 2020)
  • Türkei (seit 6. Juni 2021)
  • Turkmenistan (seit 17. Juni 2020)
  • Uganda (seit 20. Juni 2021)
  • Usbekistan (seit 15. Juni 2020)
  • Venezuela (seit 15. Juni 2020)
  • Vereinigte Arabische Emirate (seit 18. April 2021)
  • Zentralafrikanische Republik (seit 15. Juni 2020)

Stand: 30.07.2021

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Wer wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne musste, hat laut Gerichtsurteil keinen Anspruch auf eine Nachgewährung von Urlaubstagen. Das entschied das Arbeitsgericht Bonn. Eine behördliche Quarantäne-Anordnung sei nicht dasselbe wie das Attest eines Arztes.

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Wegen der Corona-Krise hat sich im Südwest-Gastgewerbe laut DEHOGA ein Schuldenberg von mehr als einer Milliarde Euro aufgetürmt. Viele Betriebe hätten Kredite aufnehmen müssen, um über die Runden zu kommen.

Arbeitsrecht bei Urlaubsrückkehrern

Wenn Mitarbeiter aus dem Auslandsurlaub zurückkommen, können für sie verschiedene Anmelde-, Test-, Nachweis- oder Quarantänepflichten gelten. Daraus ergeben sich für die Unternehmen verschiedene arbeitsrechtliche Fragestellungen.