Mehr Übernachtungsgäste im Norden

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Deutlich mehr Gäste als zu Jahresbeginn 2022 haben Hamburg in diesem Januar besucht. Die Zahl der Gäste stieg gegenüber Januar 2022 um 70,7 Prozent auf 426.000 und die Anzahl der Übernachtungen um 63,9 Prozent auf 881.000, wie das Statistikamt Nord am Dienstag mitteilte. 16,5 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland, die meisten von ihnen aus Dänemark, den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz und Österreich.

Übernachtungen von Gästen aus Deutschland erreichten ein Plus von 52,6 Prozent auf 708.000 Nächte. Ausländische Besucherinnen und Besucher buchten 173.000 Nächte (plus 134,8 Prozent). Im Januar 2022 gab es in Hamburg kein Beherbergungsverbot, jedoch lagen teilweise coronabedingte Einschränkungen vor.

In die Erhebung einbezogen waren 398 geöffnete Beherbergungsstätten mit 74.500 angebotenen Betten. Die durchschnittliche Bettenbelegung betrug 38,2 Prozent, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zwei Tage.

Auch Schleswig-Holstein zählt mehr Übernachtungsgäste im Januar

Im Januar dieses Jahres sind 324.000 Übernachtungsgäste in den größeren Beherbergungsstätten und auf den Campingplätzen Schleswig-Holsteins angekommen. Damit stieg das Gästeaufkommen gegenüber dem Januar des Vorjahres um 38,6 Prozent.

Die Anzahl der gebuchten Übernachtungen nahm mit rund 1,186 Millionen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,5 Prozent zu. Im Januar 2022 gab es auch in Schleswig-Holstein kein Beherbergungsverbot mehr, jedoch lagen teilweise noch coronabedingte Einschränkungen vor.

Erfasst wurden Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten sowie Campingplätze mit zehn und mehr Stellplätzen ohne Dauercamping. Ohne Campingplätze verzeichneten die Beherbergungsbetriebe einen Anstieg um 41,2 Prozent bei den Gästeankünften. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 20,7 Prozent. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Gastgewerbe zeigt sich von Januar bis Juli eine überdurchschnittlich hohe Insolvenzhäufigkeit.

Psychische Erkrankungen entwickeln sich nach einer Auswertung der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) zusehends zu einem Treiber für Fehlzeiten im Job - und das mit langen Ausfallzeiten.

Ab dem 15. Oktober ist das Trinken von Alkohol auf allen Bahnhöfen verboten. Das Anstoßen auf dem Bahnsteig etwa hat dann Konsequenzen. Aber was gilt für Gepäck - und in der Gastronomie?

Die vom Dehoga befragten Gastgewerbebetriebe in Mecklenburg-Vorpommern melden für Januar bis September 2026 sinkende Umsätze. 84,7 Prozent beobachten geringere Gästeausgaben, fast die Hälfte beurteilt die wirtschaftlichen Aussichten für das vierte Quartal als eher schlecht oder sehr schlecht.

Wem wie viel Pausenzeit während der Arbeit zusteht, ist gesetzlich klar geregelt. Doch wie sieht das mit der Aufteilung aus: Kann der Arbeitgeber einfach vorschreiben, wann man zu pausieren hat?

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September wieder unter die Drei-Millionen-Grenze gefallen. Dennoch fällt die Herbstbelebung in diesem Jahr schwach aus.

Destatis meldet für 2025 einen Anteil von 56 Prozent Beschäftigten mit Einwanderungsgeschichte unter Köchen. Im gastronomischen Service lag er bei 47 Prozent, im Hotelservice bei 40 Prozent.

Die Unternehmen in Deutschland treten beim Stellenabbau auf die Bremse. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts ist den dritten Monat in Folge gestiegen. Eine echte Erholung sei aber noch nicht in Sicht, so das Institut.

Wer in den Feierabend geht, möchte bis zur nächsten Schicht nicht über die Arbeit nachdenken. Doch was passiert, wenn in der Zwischenzeit eine wichtige Nachricht eingeht? Müssen Arbeitnehmer diese auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit beantworten?

„Nachhaltiges Hotel“, „umweltfreundliches Frühstück“ oder „klimaneutrale Übernachtung“: Seit dem 27. September gelten strengere Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Hotels und Restaurants sollten ihre Werbung auf Websites, in Buchungsstrecken, auf Speisekarten und in weiteren Materialien überprüfen.