Mehrheit der Arbeitnehmer hält sich für Burn-out-gefährdet

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

In Deutschland halten sich einer Studie zufolge 61 Prozent der Arbeitnehmer selbst für Burn-out-gefährdet.  21  Prozent sehen für sich ein hohes und 40 Prozent ein mittleres Risiko, an Überlastung zu erkranken, wie eine repräsentative Befragung unter rund 1200 erwachsenen Erwerbstätigen im Auftrag der Krankenkasse Pronova BKK ergab, die am Mittwoch in Leverkusen veröffentlicht wurde. 

Als häufigste Stressfaktoren empfinden die Befragten demnach Überstunden (34 Prozent) und ständigen Termindruck (32 Prozent). Auf die Frage, was sie mehr stresst als vor fünf Jahren, nannten 35 Prozent die ungleiche Verteilung der Arbeitslast, gefolgt von permanenter Erreichbarkeit (27 Prozent) und zu viel Bürokratie (26 Prozent). Nur knapp ein Viertel der Befragten fühlt sich beruflich nicht gestresster als vor fünf Jahren. 

Fast jeder Dritte Erwerbstätige war schon einmal von einem Burn-out betroffen. Mehr als ein Viertel war durch einen sogenannten Boreout - also starke Unterforderung oder Langeweile am Arbeitsplatz - belastet. Ein Viertel der Arbeitnehmer hat bereits Mobbing durch Vorgesetzte erlebt. Jeder Fünfte war von «Quiet Firing» betroffen, bei dem der Arbeitgeber einen Mitarbeiter mit Absicht schlecht behandelt, damit dieser kündigt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Sächsische Landesbibliothek hat den Nachlass der DDR-Kochbuchautorin Ursula Winnington übernommen. Die Sammlung der DDR-Kochbuchikone soll künftig im Deutschen Archiv der Kulinarik für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich sein.

Wenn die Kita zu ist, muss das Kind zu Hause betreut werden. Aber wie, wenn die Eltern doch eigentlich arbeiten müssen? Eine mögliche Lösung: Urlaub beantragen. Aber muss der Arbeitgeber den auch zwingend genehmigen?

Der Personalmangel in der deutschen Wirtschaft zwingt Unternehmen zunehmend zum Umdenken bei der Arbeitsplatzgestaltung. Eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom liefert dazu nun Zahlen aus der Industrie, die als Blaupause für andere Branchen dienen könnten.

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, Loyalität und Fachwissen: Solche Eigenschaften galten früher im Job als unabdingbar. Und heute? Was verbirgt sich hinter den «Future Skills» - und wer braucht sie?

Seit Mitte März gibt es in Deutschland frischen Spargel. Die Lust auf das Stangengemüse ist 2025 aber etwas gesunken, wie neue Daten zeigen. Besonders eine Gruppe kann mit Spargel wenig anfangen.

Der reale Umsatz im deutschen Gastgewerbe blieb im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat unverändert, während er im Vorjahresvergleich preisbereinigt deutlich sank. Besonders die Gastronomie verzeichnete im Vergleich zum Februar 2025 spürbare reale Einbußen.

Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe liegen 2025 weiterhin unter dem Niveau von 2016. Das zeigen vorläufige Zahlen des Landesamts IT.NRW.

Auch im Schreiben wächst die Nachfrage nach intensiveren, persönlich ausgerichteten Formaten, fernab vom Alltag. Die Autorin Sylvia Deloy veranstaltet gemeinsam mit der Coachin Anja Eigen das Schreibretreat „Zeit für Geschichten“. Es findet vom 7. bis 10. Juni 2026 im Wellnesshotel Bayerwaldhof im Bayerischen Wald statt.

Im Jahr 2025 haben in Deutschland rund 461.800 Personen eine duale Berufsausbildung aufgenommen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, entspricht dies einem Rückgang von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Steigende Lebenshaltungskosten sind laut einer aktuellen Umfrage die größte finanzielle Sorge in der deutschen Bevölkerung. Auffällig: Besorgter als Niedrigverdiener sind demnach diejenigen mit mittleren oder hohen Einkommen.