Mehrheit will bei Jobwechsel mindestens 11 Prozent mehr Gehalt

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Minimum 11 Prozent mehr Gehalt: Für zwei Drittel (66 Prozent) der Erwerbstätigen ist das das Mindeste, was ein neuer Arbeitgeber bieten muss, damit sie einen Jobwechsel in Erwägung ziehen, vorausgesetzt sie sind mit ihrem derzeitigen Job zufrieden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, für die YouGov im Auftrag der Jobplattform Indeed über 1100 erwerbstätige Personen befragt hat.

Für viele ist aber auch eine noch höhere Gehaltssteigerung wichtig, damit sie einem Job den Rücken kehren, mit dem sie eigentlich zufrieden sind. Knapp ein Drittel der Befragten (28 Prozent) erwartet zwischen 11 und 20 Prozent mehr Gehalt beim neuen Arbeitgeber. Für ein Fünftel (20 Prozent) müssten es sogar zwischen 21 und 30 Prozent mehr sein, fast ebenso viele (18 Prozent) möchten über 31 Prozent mehr Gehalt. Allerdings kann Geld nicht alle locken: 14 Prozent der Erwerbstätigen gibt an, bei keinem Mehrgehalt wechseln zu wollen.

Ein Großteil wünscht sich indes, dass Gehaltsangaben gleich in der Jobausschreibung zu finden sind. 70 Prozent sprachen sich in der Umfrage ganz oder teilweise dafür aus, dass Stellenanzeigen immer eine Information zum Gehalt enthalten sollten. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Tischreservierung im Restaurant per Telefon? Das erledigen viele gern schnell übers Formular auf der Website. In der Praxis beim Arzt anrufen? Dafür gibt es doch nun Doctolib und Co. Doch ist das Telefonieren wirklich so im Niedergang, wie behauptet wird?

Im Gastgewerbe hat ein relevanter Teil der Beschäftigten im Jahr 2024 Nachtarbeit geleistet. 13,9 Prozent der Erwerbstätigen in der Gastronomie arbeiteten zumindest gelegentlich zwischen 23 Uhr und 6 Uhr. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf Basis des Mikrozensus 2024 hervor.

Wie viel kostet die Kugel in diesem Jahr? Die Preise an der Eistheke sind ein wiederkehrendes Reizthema. Dabei steht Deutschland noch gut da, sagen Branchenvertreter.

Eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt, dass 56 Prozent der Beschäftigten, die mobil kommunizieren müssen, in Deutschland ein Diensthandy nutzen. Gleichzeitig steigt die Erlaubnis zur privaten Mitnutzung der Geräte deutlich an.

Im Gastgewerbe lag die Tarifbindung 2025 bei 23 Prozent und damit deutlich unter dem Durchschnitt. Laut Destatis bleibt die Branche im Vergleich zu anderen Bereichen weiterhin am unteren Ende.

Tastengeklapper, Telefonate, Lüftungsgeräusche - das klingt nach simplem Büroalltag, kann aber Schmerzen verursachen. Wieso das so ist und wie wichtig Lärmschutz auch am Schreibtisch ist.

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Januar 2026 real weniger Umsatz erzielt als im Vormonat und im Vorjahresvergleich. Sowohl Beherbergung als auch Gastronomie verzeichneten laut Destatis Rückgänge.

Das Gastgewerbe verzeichnet laut DATEV im Februar 2026 einen leichten Umsatzrückgang, während die Löhne überdurchschnittlich steigen. Insgesamt bleibt die Entwicklung im Mittelstand verhalten.

Beim Ausbildungsbotschafter-Tag des DEHOGA Bayern in Nürnberg wurden 27 Botschafter ernannt und 13 Betriebe ausgezeichnet. Zudem wurden Ausbildungszahlen, internationale Projekte und Maßnahmen vorgestellt.

Die aktuellen Daten des Datev Mittelstandsindex für März 2026 belegen einen stagnierenden Aufschwung und sinkende Umsätze bei Kleinstunternehmen. Parallel dazu belasten deutlich steigende Lohnkosten bei leicht sinkenden Beschäftigungszahlen die Bilanz des Mittelstands.