Mitarbeiter kehren in Hotellerie und Gastronomie zurück

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit wächst nach Ende des Lockdowns die Beschäftigung  im Gastgewerbe weiter stark an. Mit 996.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Juli nähert sich die Branche mit hohem Tempo wieder der Millionengrenze. Nach dem Beschäftigungstiefpunkt im April dieses Jahres entstanden damit fast 58.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse. Allen Unkenrufen zum Trotz ist das ein Beweis dafür, dass Hotellerie und Gastronomie Anziehungskraft als Arbeitgeber entfalten.

Dennoch bleibe die Arbeits- und Fachkräftesicherung weiter eine zentrale Herausforderung für die Betriebe der Branche, sagt der DEHOGA Bundesverband. Die Beschäftigtenzahlen näherten sich zwar dem Vorkrisenniveau kontinuierlich an, lägen aber im Juli 2021 noch um rund 10 Prozent unter den Werten des Vergleichsmonats 2019. Die Zahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten offenen Stellen lag im September 2021 um rund 4.000 Stellen höher als im entsprechenden Monat 2019.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Überstunden gehören für viele Beschäftigte zum Arbeitsalltag. Doch Arbeitgeber dürfen Mehrarbeit nur unter bestimmten Voraussetzungen verlangen. Was bei Anordnung, Vergütung, Dokumentation und Arbeitszeit gilt.

Wer im Job neues Wissen oder neue Fähigkeiten benötigt, bekommt oft eine Fortbildung dafür. Findet diese auch während der Arbeitszeit statt, liegt es nahe, dass der Arbeitgeber die Kosten dafür trägt. Doch ist das wirklich so?

Fast jeder zweite Selbstständige in Europa verzichtet auf Lohn, um unabhängig zu bleiben. Was steckt hinter dem Stolz, auf Kredite zu verzichten – und welche Ängste spielen eine Rolle?

Ein Krankenschein hat einen hohen Beweiswert. Um den zu erschüttern, braucht ein Arbeitgeber deutliche Indizien. Das zeigt einmal mehr ein Urteil des Arbeitsgerichts Nordhausen, auf den die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.

So viele Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr seit mehr als zehn Jahren nicht. Creditreform warnt: Noch hat die Pleitewelle ihren Scheitelpunkt nicht erreicht. Die Liste der Probleme ist lang.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass bargeldloses Bezahlen im Urlaub einen neuen Höchststand erreicht hat. Vor allem jüngere Reisende nutzen Kreditkarten und Smartphones, während bei der Generation über 50 Jahre Bargeld weiterhin knapp dominiert.

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass sich 21 Prozent der deutschen Bevölkerung im Jahr 2025 keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. Besonders betroffen waren einkommensschwache Haushalte sowie Alleinerziehende.

Das Gastgewerbe hat sich im Mai 2026 besser entwickelt als andere Branchen des deutschen Mittelstands. Der DATEV-Mittelstandsindex weist sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Löhnen die stärksten Zuwächse unter den untersuchten Wirtschaftszweigen aus.

Eine Umfrage zeigt, dass 73 Prozent der Arbeitnehmer in Österreich im Urlaub erreichbar bleiben. Besonders Führungskräfte sind während der freien Tage häufig digital oder telefonisch für den Betrieb verfügbar, was von vielen als Belastung empfunden wird.

Viele Menschen in Deutschland sparen – vor allem bei Kleidung sowie beim Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo.