Mittagspause: Deutsche mögen es sättigend und lecker - und das in maximal 30 Minuten

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Bei Angestellten in Deutschland - ob vor Ort oder im Homeoffice - dauert die Mittagspause nur 20 bis 30 Minuten, findet oft am Schreibtisch statt und meist kommt selbst vorbereitetes Essen auf den Tisch. Dies zeigt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von iglo Deutschland. Dabei soll's vor allem lecker und sättigend sein. Stärker als alle anderen Deutschen setzen die Berliner auf vegetarische und vegane Mahlzeiten oder einen Energy Booster.

Lange Mittagspause und Entspannung? Fehlanzeige, wie iglo herausgefunden hat. Die meisten Menschen, die im Homeoffice arbeiten, nehmen ihre Mahlzeit am Schreibtisch zu sich, anstatt sich eine entspannte Mittagspause auf dem heimischen Balkon oder im nahegelegenen Park zu gönnen. Dafür kocht rund ein Drittel mehrheitlich frisch. Im Homeoffice ist die Mittagspause auch eher kurz: Jeder Dritte macht nur 20 bis 30 Minuten Pause. Die Herausforderung für alle: In kurzer Zeit ein Gericht auf den Teller zu bringen, das sättigend und lecker, aber auch ausgewogen und gesund ist. 

Schnelligkeit ist Trumpf

Zwischen Meetings und Telefonaten bleibt bei den kurzen Pausen wenig Zeit für die Zubereitung: Ein Drittel aller im Homeoffice Arbeitenden nehmen sich nur fünf bis zehn Minuten Zeit zur Vorbereitung ihrer Speisen. Doch dafür hat Philipp Kluck, Managing Director iglo Deutschland, eine Lösung: "Ich persönlich habe zum Beispiel immer ein paar Lieblingsessen im Gefrierschrank. So kann man sich ganz einfach und schnell zum Beispiel eine Veggie Love Gemüsemischung oder die Lasagne mit veganem Hack in der Mikrowelle zubereiten." 

Unverzichtbar im Büro: Die Mikrowelle

Voll ausgestattete Küchen sind nicht in jedem Büro Teil des Inventars. Bei der Zubereitung des Mittagessens greift deshalb rund die Hälfte der vor Ort Arbeitenden auf die Mikrowelle zurück. Im Homeoffice kommt bei fast der Hälfte der Menschen der Herd und nur bei einem Drittel die Mikrowelle zum Einsatz. Egal wie: Vollwertige Mahlzeiten lassen sich im Handumdrehen zubereiten.

Die "plant-based" Bewegung entwickelt sich stetig weiter und ist vor allem in Städten bereits fester Bestandteil vieler Speisepläne. Insbesondere die Hauptstädter legen Wert auf ein vegetarisches oder veganes Mittagessen -und sie essen in Rekordzeit. Über die Hälfte nimmt sich nur fünf bis zehn Minuten für die Mittagspause. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung der norisbank zum Reiseverhalten 2026 zeigt, dass die Deutschen ihre Urlaubsbudgets trotz steigender Preise präzise kalkulieren. Während das geplante Budget pro Person leicht steigt, setzt eine wachsende Zahl auf ein festes Limit.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vormonat um 58.000 auf 2,95 Millionen gesunken und unterschreitet damit wieder die Marke von drei Millionen. Eine richtige Trendwende ist aber weiterhin nicht in Sicht.

Mit einem Reformpaket will die Koalition die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen. Auch bei der Arbeitszeit will Schwarz-Rot ansetzen. Der DGB untermauert seine Ablehnung mit neuen Zahlen.

Im ersten Quartal 2026 stiegen die Reallöhne in Deutschland um 1,8 Prozent. Besonders bei geringverdienenden Vollzeitkräften und Auszubildenden gab es überdurchschnittliche Zuwächse.

Vertragsangebote per Messenger sind nicht ewig gültig: Selbst unter Freunden und selbst, wenn es um richtig viel Geld geht. Das zeigt ein aktuelles Urteil.

Was tun, wenn das Büro zur Sauna wird? Ab wann Arbeitgeber handeln müssen und welche Rechte Beschäftigte bei Hitze wirklich haben.

Am deutschen Arbeitsmarkt sind anteilig so viele Menschen in Teilzeit tätig wie noch nie zuvor. Für zwei ganz unterschiedliche Gruppen scheint die reduzierte Arbeitszeit besonders gut zu passen.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer senkt ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich. Erwartet wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sprach von einer Doppelkrise.

Ob bei der Handwerkerrechnung, im Restaurant oder am Freibadkiosk: Fehler passieren. Mal wird zu viel berechnet, mal zu wenig. Für Betroffene stellt sich dann die Frage: Was tun? Müssen Sie auf den Fehler hinzuweisen?

Hafer, Soja, Mandel: Pflanzendrinks sind im Trend – und in der Diskussion. Sind sie tatsächlich gesünder als Kuhmilch, besser fürs Klima oder automatisch die richtige Wahl bei Allergien? Ein Faktencheck zeigt: Vieles ist pauschal falsch – manches stimmt weitgehend.