Mögliche Reiseziele und Quarantäne-Regeln: Was Google-Nutzer beschäftigt

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Nutzer der Google-Suchmaschine haben sich zuletzt unter anderem für mögliche Reiseziele und Quarantäne-Regeln in der Corona-Zeit interessiert. Die Zahl der Suchabfragen in Deutschland nach «wo dürfen deutsche nicht einreisen» stieg in den vergangenen sieben Tagen um mehr als 5000 Prozent, wie Google am Donnerstag mitteilte.

Auch die Suchkombination «norwegen quarantäne für deutsche» nahm um mehr als 3400 Prozent zu. Ab Samstag müssen Reisende aus Deutschland nach der Einreise nach Norwegen für zehn Tage in Quarantäne. Die Regel ist aber kein generelles Einreiseverbot.

Auch sonst beschäftigte das Thema Quarantäne die Nutzer: Häufiger als zuvor wurden zum Beispiel die Fragen «Wer zahlt die Quarantäne bei Corona?», «Ab wann muss man in Quarantäne bei Corona?» und «Kontakt zu Corona-Infizierten – Wer muss in Quarantäne?» gestellt. Angaben zum Umfang der Steigerung machte Google hierzu nicht.

Stärkere Nachfrage gab es auch zum Thema Masken mit «durchsichtige maske gegen corona» (plus 2000 Prozent), «maskenpflicht am arbeitsplatz» (plus 2050 Prozent) und «akk maskenpflicht» (plus 5000 Prozent). CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte eine allgemeine Maskenpflicht am Arbeitsplatz ins Spiel gebracht. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die vom Dehoga befragten Gastgewerbebetriebe in Mecklenburg-Vorpommern melden für Januar bis September 2026 sinkende Umsätze. 84,7 Prozent beobachten geringere Gästeausgaben, fast die Hälfte beurteilt die wirtschaftlichen Aussichten für das vierte Quartal als eher schlecht oder sehr schlecht.

Wem wie viel Pausenzeit während der Arbeit zusteht, ist gesetzlich klar geregelt. Doch wie sieht das mit der Aufteilung aus: Kann der Arbeitgeber einfach vorschreiben, wann man zu pausieren hat?

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September wieder unter die Drei-Millionen-Grenze gefallen. Dennoch fällt die Herbstbelebung in diesem Jahr schwach aus.

Destatis meldet für 2025 einen Anteil von 56 Prozent Beschäftigten mit Einwanderungsgeschichte unter Köchen. Im gastronomischen Service lag er bei 47 Prozent, im Hotelservice bei 40 Prozent.

Die Unternehmen in Deutschland treten beim Stellenabbau auf die Bremse. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts ist den dritten Monat in Folge gestiegen. Eine echte Erholung sei aber noch nicht in Sicht, so das Institut.

Wer in den Feierabend geht, möchte bis zur nächsten Schicht nicht über die Arbeit nachdenken. Doch was passiert, wenn in der Zwischenzeit eine wichtige Nachricht eingeht? Müssen Arbeitnehmer diese auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit beantworten?

„Nachhaltiges Hotel“, „umweltfreundliches Frühstück“ oder „klimaneutrale Übernachtung“: Seit dem 27. September gelten strengere Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Hotels und Restaurants sollten ihre Werbung auf Websites, in Buchungsstrecken, auf Speisekarten und in weiteren Materialien überprüfen.

Eine NGG-Sonderauswertung des DGB-Ausbildungsreports 2026 weist auf hohe psychische Belastungen und Überstunden unter Auszubildenden im Hotel- und Gastgewerbe hin. Die Gewerkschaft bewertet die Zahlen kritisch und verweist auf Personalmangel und Arbeitsverdichtung.

37 Prozent der Menschen ab 14 Jahren nutzen KI-Onlinetools mindestens wöchentlich, nach 22 Prozent im Vorjahr. Die ARD/ZDF-Medienstudie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

Prompten, recherchieren, automatisieren: Wie wichtig wird Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt? Einer repräsentativen Umfrage der IU Internationalen Hochschule in Erfurt zufolge erwarten etwas mehr als die Hälfte der Arbeitnehmenden, dass KI-Kompetenzen wichtige Voraussetzung für den Jobeinstieg werden.