Neue Sachbezugswerte für Verpflegung und Unterkunft im Jahr 2026 festgelegt

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Der Bundesrat hat die neuen Vorgaben für die Sozialversicherungsentgeltverordnung verabschiedet. Diese Regelung legt fest, wie unentgeltliche oder verbilligte Leistungen des Arbeitgebers an Mitarbeiter steuerlich und sozialversicherungsrechtlich zu bewerten sind. Die entsprechenden Werte wurden am 29. Dezember 2025 offiziell veröffentlicht und treten für das Kalenderjahr 2026 in Kraft.

Anpassung der Werte für die freie Verpflegung

Für die Gewährung von Mahlzeiten an Beschäftigte steigen die anzusetzenden Beträge im Vergleich zum Vorjahr an. Der monatliche Gesamtwert für eine Vollverpflegung erhöht sich auf 345 Euro, nachdem dieser im Jahr 2025 noch bei 333 Euro lag. Auf den Tag umgerechnet entspricht dies einem Wert von 11,50 Euro.

Die Verordnung differenziert dabei zwischen den einzelnen Mahlzeiten. Für ein Frühstück setzt der Verordnungsgeber für das Jahr 2026 einen Monatswert von 71 Euro fest, was einem Tageswert von 2,37 Euro entspricht. Das Mittagessen sowie das Abendessen werden mit jeweils 137 Euro pro Monat beziehungsweise 4,57 Euro pro Tag veranschlagt. Damit wird für beide Mahlzeiten derselbe Satz angewendet.

Pauschale für Unterkunft und Sonderregelungen

Neben der Verpflegung regelt die Verordnung auch den Sachbezugswert für die freie Unterkunft. Dieser wird für das Jahr 2026 bundeseinheitlich auf 285 Euro im Monat festgelegt. Dieser Betrag dient als Grundlage für die Hinzurechnung zum Lohn, sofern der Arbeitgeber den Wohnraum kostenfrei oder vergünstigt zur Verfügung stellt.

Es gelten jedoch Abweichungen von diesem Standardwert, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dies betrifft insbesondere die Belegung einer Wohneinheit mit mehreren Arbeitnehmern. Zudem sieht die Verordnung gesonderte Sätze für Auszubildende sowie für jugendliche Beschäftigte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres vor. Diese Differenzierungen sollen den spezifischen Lebensumständen dieser Personengruppen Rechnung tragen.

Mehr Informationen hierzu in der hier verlinkten Datei...


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist 2025 um über zehn Prozent gestiegen. Besonders das Gastgewerbe kämpft mit einer hohen Ausfallrate und gehört zu den am stärksten betroffenen Branchen.

Sie wollen offene Stellen schnell bekannt machen? Verleihen Sie Ihrer Ausschreibung mit einer Veröffentlichung im Tageskarte-Newsletter und auf der Tageskarte-Webseite FÜR NUR 199 EURO jetzt zusätzlichen Schwung. 13.500 echte Abonnenten jetzt einfach und direkt ansprechen.

Auszubildende Köche und Köchinnen haben bei den Niedersächsischen Jugendmeisterschaften ihr Können unter Beweis gestellt und dabei auch die Ausbilder überrascht. Die Motivation für die Teilnahme an dem Wettbewerb ging bei den einzelnen Teilnehmern weit auseinander.

In Darmstadt haben sich Nachwuchskräfte des Gastgewerbes bei den 42. Hessenmeisterschaften des DEHOGA Hessen gemessen. 18 Auszubildende traten im Finale in den Bereichen Küche, Service und Hotelfach an.

In Göttingen sind die Landesmeister der niedersächsischen Jugendmeisterschaften im Gastgewerbe ermittelt worden. 30 Auszubildende aus zehn Berufsschulen traten in Theorie und Praxis gegeneinander an. Drei Siegerinnen vertreten Niedersachsen nun bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mainz.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern in Deutschland ist 2025 auf 252 Stück gestiegen. Trotz sinkender Hennenbestände konnte die heimische Produktion durch eine höhere Legeleistung stabil gehalten werden.

Wer von der Firma ein Fahrrad gestellt bekommt, muss dafür in der Regel auf einen Teil seines Bruttolohns verzichten. Und das ist noch nicht alles. Echte Diensträder indes sind eher selten.

Rund 7,7 Millionen Menschen – knapp jeder fünfte Arbeitnehmer – verdienten im vergangenen Jahr weniger als 15 Euro brutto pro Stunde. Besonders betroffen zeigt sich das Gastgewerbe, in dem über 1,1 Millionen Beschäftigte unter dieser Marke liegen.

Die vierte Premier Inn-Schlafstudie offenbart eine deutliche Zunahme von Einschlafproblemen bei Männern und ein wachsendes Nord-Süd-Gefälle bei der nächtlichen Ruhezeit der Deutschen.

Zehntausende Urlauber können nicht zur Arbeit, weil sie im Nahen Osten noch auf eine Gelegenheit zur Rückreise warten. Bezahlt werden Sie nicht. Gibt es wenigstens staatliche Unterstützung?