Neuer Job: Arbeitsvertrag vor dem ersten Arbeitstag kündigen

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Wer auf Jobsuche ist, hat oft mehrere Vorstellungsgespräche hintereinander. Klappt es dann mit einem Job, ist die Freude vielleicht groß und der Arbeitsvertrag schnell unterschrieben. Doch kommt die Zusage für den eigentlichen Wunschjob ein paar Tage später, stellt sich die Frage: Wie kommt man aus dem Vertrag wieder raus?

Ganz einfach: Indem man den bereits unterzeichneten Arbeitsvertrag kündigt. Dies ist unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist auch vor Dienstantritt möglich, erklärt die Arbeitskammer des Saarlandes. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Eine Kündigung vor Dienstbeginn kann vertraglich explizit ausgeschlossen werden.

Ist das der Fall, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis zunächst antreten. Sie können es dann allerdings am ersten Arbeitstag im neuen Job direkt kündigen. Auch hier zu beachten: Die geltende Kündigungsfrist muss eingehalten werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Überstunden gehören für viele Beschäftigte zum Arbeitsalltag. Doch Arbeitgeber dürfen Mehrarbeit nur unter bestimmten Voraussetzungen verlangen. Was bei Anordnung, Vergütung, Dokumentation und Arbeitszeit gilt.

Wer im Job neues Wissen oder neue Fähigkeiten benötigt, bekommt oft eine Fortbildung dafür. Findet diese auch während der Arbeitszeit statt, liegt es nahe, dass der Arbeitgeber die Kosten dafür trägt. Doch ist das wirklich so?

Fast jeder zweite Selbstständige in Europa verzichtet auf Lohn, um unabhängig zu bleiben. Was steckt hinter dem Stolz, auf Kredite zu verzichten – und welche Ängste spielen eine Rolle?

Ein Krankenschein hat einen hohen Beweiswert. Um den zu erschüttern, braucht ein Arbeitgeber deutliche Indizien. Das zeigt einmal mehr ein Urteil des Arbeitsgerichts Nordhausen, auf den die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist.

So viele Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr seit mehr als zehn Jahren nicht. Creditreform warnt: Noch hat die Pleitewelle ihren Scheitelpunkt nicht erreicht. Die Liste der Probleme ist lang.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass bargeldloses Bezahlen im Urlaub einen neuen Höchststand erreicht hat. Vor allem jüngere Reisende nutzen Kreditkarten und Smartphones, während bei der Generation über 50 Jahre Bargeld weiterhin knapp dominiert.

Eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass sich 21 Prozent der deutschen Bevölkerung im Jahr 2025 keinen einwöchigen Urlaub leisten konnten. Besonders betroffen waren einkommensschwache Haushalte sowie Alleinerziehende.

Das Gastgewerbe hat sich im Mai 2026 besser entwickelt als andere Branchen des deutschen Mittelstands. Der DATEV-Mittelstandsindex weist sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Löhnen die stärksten Zuwächse unter den untersuchten Wirtschaftszweigen aus.

Eine Umfrage zeigt, dass 73 Prozent der Arbeitnehmer in Österreich im Urlaub erreichbar bleiben. Besonders Führungskräfte sind während der freien Tage häufig digital oder telefonisch für den Betrieb verfügbar, was von vielen als Belastung empfunden wird.

Viele Menschen in Deutschland sparen – vor allem bei Kleidung sowie beim Besuch von Restaurants, Cafés und Bars. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts Kantar im Auftrag des Preisvergleichsportals Idealo.