Rückholaktion für Deutsche läuft weiter

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Die in der Coronakrise gestartete internationale Rückholaktion für Deutsche geht weiter. Am Donnerstagabend (Ortszeit) sollte eine Lufthansa-Maschine von der philippinischen Hauptstadt Manila starten. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte angekündigt, 30 bis 40 Maschinen bei Lufthansa, Condor und Tui zu chartern, um Deutsche zurückzuholen. Die Bundesregierung will dafür bis zu 50 Millionen Euro ausgeben.

Am Donnerstag warteten deutsche Urlauber am Flughafen von Manila auf ihre Heimreise. «Wir wollten ein Jahr um die Welt reisen, aber das geht jetzt nicht mehr», sagte Jonas Roloff Krah, Software-Entwickler aus Berlin, der Deutschen Presse-Agentur. Er und sein Begleiter seien nicht in Sorge um ihre Gesundheit, aber müssten jetzt zurück. «Vergangene Nacht haben wir in der Lobby eines Hotels übernachtet, weil sie uns nicht mehr einchecken ließen.»

Sebastian Silvio Bensch, ebenfalls aus Berlin, musste seinen Urlaub in der Provinz Palawan verkürzen, nachdem der «Lockdown» galt, der die Insel Luzon in einen Ausnahmezustand versetzte. Er musste rasch nach Manila eilen. «Es war sehr schwer, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gab, aber irgendwie haben wir es hierher geschafft.» Der Urlaub sei toll gewesen, sie wollten unbedingt wiederkommen, wenn die verrückten Zeiten vorbei seien.

Auf den Philippinen gibt es rund 200 bestätigte Coronavirus-Fälle. Die Insel Luzon mit der Hauptstadt Manila ist für einen Monat im Ausnahmezustand. Ausländer können noch mit internationalen Flügen ausreisen, aber es sind nur noch wenige zu haben.

(dpa)


 

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